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Gemeinsam für mehr Klimaschutz im Oberland

Gemeinsam für mehr Klimaschutz im Oberland
v.l.n.r.: Andrea Laubenbacher (Landratsamt Weilheim-Schongau), Justina Eibl (Landratsamt Weilheim-Schongau), Ellen Esser (EWO), Elisabeth Freundl (EWO), Florian Diepold (Landkreis Garmisch-Partenkirchen), Andreas Süß (Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen), Julian Bothe (EWO), Patrick Jähnichen (Stadt Penzberg), Eva Kiel (Stadt Wolfratshausen), Patrick Fierhauser (Markt Murnau), Veronika Halmbacher (Landratsamt Miesbach), Josef Kellner (EWO), Stefan Drexlmeier (EWO). 

Klimaschutzbeauftragte der Landkreise und Städte treffen sich in Penzberg

(Penzberg). Es war tatsächlich etwas Besonderes, als sich zum ersten Mal alle Klimaschutzbeauftragten der Landkreise und Städte im Oberland in Penzberg trafen, um gemeinsame Schnittmengen zu besprechen und sich bei der Durchführung von Projekten gegenseitig zu unterstützen.

Im Rahmen des Interreg Alpenraumprojekts PEACE_Alps, an dem die Bürgerstiftung Energiewende Oberland seit 2015 beteiligt ist, steht die Bündelung von Maßnahmen zur Umsetzung von Klimaschutz- und Energienutzungsplänen im Vordergrund. Daher liegt nichts näher als die jeweiligen Zuständigen in der Region zu einem Treffen in die Geschäftsstelle nach Penzberg einzuladen. Finanziell unterstützt werden die Projektaktivitäten vom EU-Fonds für regionale Entwicklung.

Im Fokus: Fortschreibung von CO2- und Energiebilanzen

Im Fokus des Treffens stand die Vorstellung und Diskussion des vom Konvent der Bürgermeister entwickelten Standards zur Fortschreibung der Energie- und CO2-Bilanz für Landkreise und Kommunen. „Dieses Thema brennt uns allen unter den Nägeln“, bestätigt Veronika Halmbacher, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Miesbach. Gemeinsam mit Ellen Esser, Koordinatorin des Projekts PEACE_Alps, stellte sie anhand der Energieverbräuche und -erzeugung im Landkreis Miesbach den Kolleginnen und Kollegen vor, wie das Tool verwendet werden kann.

Der Grundtenor zur präsentierten Vorgehensweise war positiv, und so wird sich die Gruppe im Juli erneut treffen, um voraussichtlich im Herbst die erstellten Fortschrittsberichte den jeweiligen Gremien vorstellen zu können.

Best-Practice Beispiel „Wir sparen Strom“

Stromsparen ist ein wichtiges Thema für Klimaschutzbeauftragte der Kommunen und Landkreise. Daher bereiteten Elisabeth Freundl (EWO) und Veronika Halmbacher (Landratsamt Miesbach) die Herangehensweise und Erfahrungswerte der Aktion „Fischbachau spart Strom“ und „Wir sparen Strom im Landkreis Miesbach“ auf.

Viele Schnittmengen im Bereich Klimaschutz und Energiewende

Der Austausch zwischen den Klimaschutzbeauftragten wurde durch die Teilnehmer sehr begrüßt, denn in den Diskussionen wurde deutlich, dass viele Schnittmengen bestehen, diese auch gut erschlossen werden können und diese Treffen einen deutlichen Mehrwert für alle Beteiligten darstellen.

„Unser Ziel mit der Veranstaltung ist es den Klimaschutzbeauftragten im Oberland Erfahrungswerte an die Hand zu geben, so dass wir alle unsere Ziele in Bezug auf Klimaschutz und Energiewende bis zum Jahr 2035 zügig und effizient erreichen können,“ schloss Josef Kellner, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Energiewende Oberland die Veranstaltung.