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5. Interkommunales Energieforum ein voller Erfolg

5. Interkommunales Energieforum ein voller Erfolg

Kraft-Wärme-Kopplung: Zu groß, zu teuer, zu kompliziert ? Das war die Fragestellung für die Beteiligten am 5. Interkommunalen Energieforum der Energiewende Oberland. Über 50 Teilnehmer aus den drei EWO-Landkreisen fanden sich am Mittwoch, den 22.10.2014 im Penzberger Rathaus um sich über die technologischen Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten bei Blockheizkraftwerken zu informieren. 

Zunächst gab Andreas Scharli vom Kompetenzzentrum der Energiewende Oberland einen Überblick über die derzeit am Markt befindlichen Technologien  und Modelle. Auch mit fossilen Energieträgern liefert die Kraft-Wärme-Kopplung in der Energiewende einen wesentlichen Beitrag zu dezentralen Energieversorgung. 

Die praktische Anwendung in Kommunen steht jedoch bei den Energieforen immer im Vordergrund. So erläuterte Iffeldorfs Bürgermeister Hubert Kroiß die Entscheidungsprozesse seiner Gemeinde, in der im Jahr 2012 ein Gas-BHKW installiert wurde. Die technischen Hintergründe sowie Details zur Auslegung stellte im Anschluss Ingenieur Rainer Kappelar aus Penzberg dar, der damals mit den Planungen beauftragt war. 

Eine spezielle Anwendung der Kraft-Wärme-Kopplung findet in Kläranlagen statt. Aus Klärschlamm wird in größeren Anlagen  bereits Klärgas zur weiteren Verstromung erzeugt. Damit wird die Energieversorgung des Klärwerks zu großen Teilen gedeckt. Für kleinere Anlagen war diese Technologie bisher zu aufwendig. Referenten der Fa. Lipp stellten auf dem 5. Interkommunalen Energieforum ein System vor, mit dem auch kleinere Kläranlagen Klärgas-BHKWs wirtschaftlich sinnvoll betreiben können.

Näheres zu den Referaten wie immer unter scharli@kompetenzzentrum-energie.info