Home

Geothermie im Oberland - wie viel Potenzial ist vorhanden?

Geothermie im Oberland - wie viel Potenzial ist vorhanden?

Naturräumliches Potenzial der Landkreise Bad Tölz - Wolfratshausen, Miesbach und Weilheim - Schongau zur Strom- und Wärmeproduktion mit Geothermie

Das Projekt INOLA berechnet im Rahmen der Ist- und Potenzialanalyse das naturräumliches Potenzial der Landkreise Bad Tölz - Wolfratshausen, Miesbach und Weilheim - Schongau zur Strom-und Wärmeproduktion mit Geothermie.

Welches bisher ungenutzte Potenzial für die Stromerzeugung mit Tiefengeothermie besteht in den drei Landkreisen?

Das bisher ungenutzte Potenzial zur Stromerzeugung mittels Tiefengeothermie beträgt 437 GWh/a für die drei Landkreise. 

Welches bisher ungenutzte Potenzial für die Wärmeerzeugung aus Geothermie besteht in den drei Landkreisen?

Anhand der Potenzialstudie von LECHELER (2012) ergibt sich für die Region ein Potenzial von ca. 300 GWh/a  Wärme durch oberflächennahe Geothermie. Davon werden aktuell (2014) bereits 155 GWh/a genutzt, das ungenutzte Potenzial beträgt folglich 145 GWh/a für die gesamte Region.

Hinzu kommen die ermittelten 513 GWh/a an Wärme, die durch Tiefengeothermie gewonnen werden können. Daraus ergibt sich ein bisher noch ungenutztes Gesamt-Potenzial von 658 GWh/a Wärme aus Geothermie in den drei Landkreisen.

Detaillierte Informationen zur Potenzialanalyse Geothermie finden Sie hier.

Wie viel Geothermie soll im Oberland zugebaut werden?

Das Ziel für das Oberland steht fest: Versorgung des Oberlands mit 100% erneuerbaren Energien im Jahr 2035. Jetzt geht es um die konkretere Gestaltung der Energiewende in unserer Region. Daher wird das Projekt INOLA in den kommenden Wochen im Rahmen von Expertenrunden neue und bereits vorhandene Strategien für Energieeffizienz, Energieeinsparung und den Ausbau erneuerbarer Energien diskutieren und für die Umsetzung vorbereiten.