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Praxisbeispiel: Solarstrom und Batterie

Dr. Anton Schuster nutzt Solarstrom auch nachts

Foto: SchusterAnton, Text: (c) Alfred Schubert

Foto: SchusterAnton, Text: (c) Alfred Schubert

Dr. Anton Schuster nutzt einen Batteriespeicher, um möglichst viel von seinem Solarstrom selbst zu verbrauchen.

Zwar scheint auf das Haus von Dr. Anton Schuster nachts keine Sonne, trotzdem hat der Weilheimer in seinem Mehrfamilienhaus in der Altstadt auch Solarstrom aus Eigenproduktion, wenn es dunkel ist. Er lädt mit dem Überschuss, den die 20 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage auf den steilen Süddach tagsüber liefert, einen Batteriespeicher auf. Sobald die Sonne abends nachlässt, holen sich die Verbraucher den Strom aus diesem Speicher. Vier Kilowattstunden der wertvollen elektrischen Energie können so nachts genutzt werden. Schuster ist mit der Anlage zufrieden, die er seit drei Jahren betreibt. Von den gut 4500 Kilowattstunden elektrischer Energie, die seine PV-Anlage im Jahr liefert, betreibt er nicht nur tagsüber Geräte, sondern speichert knapp ein Viertel in der Batterie, den Rest speist er ins Netz ein. Seine Zahlen von 2015: Von den 8060 kWh, der verbraucht hat, kamen rund 5000 aus dem Netz, in das er 1400 kWh eingespeist hat. Schuster: "Den Eigenstrom habe ich zu 69 Prozent selbst genutzt, und damit eine Autarkie von 38 Prozent erreicht."

Die redaktionelle Aufbereitung der Best-Practice-Beispiele wurden vom Landkreis Weilheim-Schongau finanziell unterstützt.