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Praxisbeispiel: Einfach gut

Eine Holzheizung ist unkompliziert und zweckmäßig

Foto: Erhard, Text: c) Alfred Schubert

Foto: Erhard, Text: c) Alfred Schubert

Auf einfache und bewährte Technik setzt Familie Erhard in ihrem Bauernhaus: geheizt wird mit eigenem Scheitholz.

Das älteste Brennmaterial, das Menschen zur Wärmeerzeugung nutzen ist das Holz. Selbst nach Jahrtausenden hat es nichts an Attraktivität verloren - auch wenn die Feuerstellen heute etwas moderner und komfortabler sind. Franz Erhard stetzt daher auf Holz. Der Böbinger Landwirt hat in seinen alten Bauernhof eine neue Wohnung eingebaut und heizt diese vollständig mit Holz aus eigenen Beständen. Damit er nicht unnötig viel Arbeit mit dem Sägen hat, hat er einen Scheitholzkessel mit einer Tiefe von 65 Zentimetern und großen Füllvolumen gewählt. Die Wärme wird in einem Pufferspeicher mit 2000 Litern Wasser zwischengespeichert. "Im Winter muss der Kessel einmal täglich angeheizt werden", so Erhard, "im Sommer reicht einmal wöchentlich für das Brauchwasser." 20 bis 25 Ster Holz verheizt er pro Jahr - je nach Qualität des Holzes. Und dabei entsteht kein Kohlendioxid, das die Atmosphäre belastet, denn das Holz hat beim Wachsen soviel von diesem Gas verbraucht, wie beim Verbrennen wieder freigesetzt wird.

Die redaktionelle Aufbereitung der Best-Practice-Beispiele wurden vom Landkreis Weilheim-Schongau finanziell unterstützt.