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Praxisbeispiel: Energetische Sanierung

Günther Urban ist Energiespar-Pionier

Foto: Urban Günther, Text: (c) Alfred Schubert

Foto: Urban Günther, Text: (c) Alfred Schubert

Günther Urban hat sein Haus energetisch saniert und seine Ölheizung durch einen Pelletskessel ersetzt. Neben Holz nutzt er auch die Sonnenenergie zum Heizen.

Ein echter Pionier auf dem Gebiet der Nutzung von Sonnenenergie ist Günther Urban. Vor knapp 20 Jahren entschloss sich der Weilheimer, seine Doppelhaushälfte energetisch zu sanieren. Vier Zentimeter Wärmedämmung unter der Holzverschalung an den Wänden und zwölf Zentimeter Holzfaserdämmung im Dach senkten den Energieverbrauch. Und mit 30 Vakuum-Röhren-Kollektoren nutzt er seither auch die Sonnenenergie. Danach tauschte er noch die alte Ölheizung gegen eine Pelletsheizung aus. Diese braucht rund vier Kubikmeter Pellets pro Jahr, deren Heizwert etwa 1400 Litern Heizöl entspricht. Um in der Übergangszeit den Kessel nicht einschalten zu müssen, heizt Urban in dieser Zeit noch mit einem Kachelofen, der einen halben Kubikmeter Buchenbrennholz pro Jahr verbraucht. Somit kann er sein Haus, das eine Fläche von rund 100 Quadratmetern hat, komplett mit regenerativer Energie heizen. Kohlendioxid entsteht dabei nicht, da beim Verbrennen von Holz nur soviel von diesem Gas freigesetzt wird, wie der Baum beim Wachsen verbraucht hat.

Die redaktionelle Aufbereitung der Best-Practice-Beispiele wurden vom Landkreis Weilheim-Schongau finanziell unterstützt.