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Praxisbeispiel: Solarstrom für alles

Wolfgang Holzinger setzt auf Sonnenenergie und Batterie

Foto: HolzingerWolfgang, Text: (c) Alfred Schubert

Foto: HolzingerWolfgang, Text: (c) Alfred Schubert

Mit drei PV-Anlagen und thermischen Kollektoren nutzt Wolfgang Holzinger die kostenlose Sonnenenergie.

Gleich drei PV-Anlagen - auf dem Hausdach, dem Garagendach und dem Wintergarten - hat Wolfgang Holzinger zwischen 2001 und 2014 installiert, um sein Einfamilienhaus selbst mit Strom zu versorgen. Gut 12 Kilowatt beträgt deren Gesamtleistung. Damit er den Strom auch nachts nutzen kann, hat er einen Batteriespeicher angeschlossen, der 8 Kilowattstunden elektrische Energie speichern kann. Diesen kann er bei Bedarf sogar noch auf 14 Kilowattstunden erweitern. Jetzt erzeugt Holzinger soviel Strom, dass er einen Teil sogar für die Wärmepumpe einsetzen kann, mit der das 1964 gebaute und 2007 energetisch sanierte Haus beheizt wird. So kann er zwei Drittel des erzeugten Stroms selbst verbrauchen: rund 3000 Kilowattstunden pro Jahr im Haushalt, weitere 4000 Kilowattstunden für den Betrieb der Heizung und der Warmwasserbereitung. Von der Sanierung und Nutzung der Sonnenenergie profitiert auch die Umwelt. Während die alte mit Erdgas betriebene Heizung gut zehn Tonnen Kohlendioxid pro Jahr produzierte, entstehen jetzt nur noch zwei Tonnen.

Die redaktionelle Aufbereitung der Best-Practice-Beispiele wurden vom Landkreis Weilheim-Schongau finanziell unterstützt.