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Praxisbeispiel: Die Kombination macht's

Solarstrom und Blockheizkraftwerk versorgen Gewerbebetrieb

Foto: Nau Rudolf, Text: (c) Alfred Schubert

Foto: Nau Rudolf, Text: (c) Alfred Schubert

Rudolf Nau setzt auf die richtige Kombination: Photovoltaik, ein Batteriespeicher, ein Bockheizkraftwerk und ein Pufferspeicher sorgen dafür, dass immer genügend Wärme und Strom zur Verfügung stehen.

Das Autohaus Rudolf Nau in Penzberg hat eine Wärme- und Stromversorgung, die richtungsweisend für zukünftige Gewerbegebäude ist. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 24 Kilowatt installiert, im Keller steht eine Batterie, die 48 Kilowattstunden speichern kann. Als Heizung dient ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 5,5 Kilowatt und einer thermischen Leistung von 14,7 Kilowatt, das ungefähr 4000 Stunden im Jahr läuft. Die beiden Anlagen produzieren pro Jahr rund 41 000 Kilowattstunden elektrische Energie, knapp die Hälfte davon wird im Autohaus verbraucht, der Rest ins Netz eingespeist. Die Ergänzung ist laut Rudolf Nau ideal: Im Sommer lädt die PV-Anlage tagsüber den Batteriespeicher auf, im Winter das Blockheizkraftwerk nachts. So wird die Batterie fast nie leer und es muss fast kein Strom aus dem Netz bezogen werden. Rudolf Nau ist aber noch nicht ganz zufrieden. Er plant noch die Installation einer Ladesäule zum Aufladen von Elektroautos, damit noch mehr von seinem Ökostrom vor Ort verbraucht werden kann.

Die redaktionelle Aufbereitung der Best-Practice-Beispiele wurden vom Landkreis Weilheim-Schongau finanziell unterstützt.