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Bürgerinformationsveranstaltung zum geplanten Tiefengeothermie-Kraftwerk in Icking/Attenhausen

Bürgerinformationsveranstaltung zum geplanten Tiefengeothermie-Kraftwerk in Icking/Attenhausen

Der Sitzungssaal im Rathaus Icking war bis auf den letzten Platz belegt als am 12. Januar 2017 die Gemeinde zum Infoabend zum geplanten Geothermie-Projekt bei Attenhausen einlud. Neben Bürgermeisterin Inga Menrad und dem Projektentwickler Dr. Markus Wiendieck standen weitere Experten den Bürgern Rede und Antwort zu den Themen Immissionsschutz, Landschaftsschutz, Erdbeben, Wirtschaftlichkeit und Technik. Stefan Drexlmeier (EWO) moderierte die Diskussion. 

Ja zur Energiewende, aber…

Es ist ein bereits bekanntest Dilemma: Einerseits zeigen Meinungsumfragen ein klares Bild: „Ja, wir wollen die Energiewende!“. Jedoch bedeutet eine dezentrale Energiewende auch, dass unweigerlich mehr Energieerzeugungsanlagen im Oberland entstehen werden und unser gewohntes Umfeld, zumindest teilweise, verändern. Energiewende ist demnach auch eine gesellschaftliche Aufgabe. Gewiss gibt es bei vielen technischen Lösungen noch Optimierungschancen, zentral aber wird auch in Zukunft sein, wie transparent und offen die bei uns in der Region entstehenden Erneuerbare-Energien-Projekte kommuniziert, gestaltet und verhandelt werden.

Zeit für Fragen

Am Bürgerinformationsabend in Icking nahmen sich daher neben Bürgermeisterin und Projektentwickler auch Experten in Sachen Geothermie Zeit für die zahlreichen Fragen der Ickinger. So morderierte Stefan Drexlmeier (EWO) eine hochkarätige Podiumsrunde mit Experten zu Immissionsschutz (Hr. Eulitz), Stand der Forschung im Bereich Geothermie (Frau Prof. Moeck) und planerischen Möglichkeiten der Gemeinde (Hr. Feickert u-Plan). Neben den über 20 eingereichten Fragen der Attenhausener Bürgerinnen und Bürgern wurden in dreieinhalb Stunden zahlreiche weitere Anmerkungen ausführlich behandelt.

Zweck der Bürgerstiftung Energiewende Oberland

Zweck der Stiftung ist es, durch Förderung und Initiierung von Vorhaben und Maßnahmen den Energiebedarf und die Energieerzeugung so zu gestalten, dass die natürlichen Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen im Sinne der Nachhaltigkeit geschützt, erhalten und ggf. wiederhergestellt werden.

Aus dem Stiftungszweck der Bürgerstiftung geht hervor, dass wir uns um den Konsens bemühen müssen, das technisch Machbare mit dem gesellschaftlich und ökologisch Vertretbaren zusammenzubringen. Der Bürgerinformationsabend in Icking ist beispielhaft für eine Debatte die viele Energieprojekte mit sich bringen. Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg und ein glückliches Händchen bei der weiteren Projektentwicklung.

Die folgenden Links geben einen Überblick über die Berichterstattung zur Veranstaltung.