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Landkreis Weilheim-Schongau weiterhin Spitze bei Solarenergie

Landkreis Weilheim-Schongau weiterhin Spitze bei Solarenergie

In bewährter Form wird im Rahmen der Stifterversammlung der Solarstrompreis an Kommunen im Oberland verliehen. Das Kriterium der Preisvergabe stellt der nominale Zubau an Photovoltaik im Gemeindegebiet dar. Die Urkunden werden stellvertretend für das Engagement der Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und der Kommune an die Bürgermeister der Gewinnerkommunen verliehen. Im Jahr 2015 verringerte sich der Zubau an Photovoltaik abermals im Vergleich zu Vorjahr. So wurden in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Weilheim-Schongau nur mehr 5,4 MWp an zusätzlicher Leistung für die Erzeugung von sauberem Strom durch Solarenergie installiert. Solarenergie leistet aber bereits heute einen beträchtlichen Teil der Stromversorgung. Setzt man beispielsweise den Strombedarf der privaten Haushalte (ca. 598 GWh/Jahr) mit der erzeugten Strommenge durch Sonnenenergie ins Verhältnis, so wurde im Jahr 2015 bereits ein Drittel des Bedarfs gedeckt (ca. 34%). Dieses Verhältnis entspricht einer CO2-Einsparung von 122.700 Tonnen.

Die Gewinner der Auszeichnung Solarstrompreis im Oberland 2015 sind folgende Kommunen:

  1. Platz: Gemeinde Pähl mit einem Zubau in 2015 von 550 kWp
  2. Platz: Markt Peiting mit einem Zubau in 2015 von 413 kWp
  3. Platz: Stadt Penzberg mit einem Zubau in 2015 von 406 kWp

Die Gewinnerkommunen haben damit den höchsten Beitrag im EWO-Gebiet zur Energiewende für die Erzeugung von Solarstrom geleistet.