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Energiewende Oberland auf der AlpenWoche in Grassau

Energiewende Oberland auf der AlpenWoche in Grassau

Auf der AlpenWoche – Alpen & Menschen in Grassau am 12. und 13. Okober 2016 war die Energiewende Oberland gleich doppelt vertreten: Beim PEACE_Alps-Marktstand starteten wir eine Live-Umfrage zum Thema Klimawandel; und bei der Best-Practice-Session am Dienstag konnten wir einer interessierten Zuhörerschaft die Pferdemistvergärungsanlage in Reichersbeuern vorstellen.

Zur AlpenWoche, die heuer zum vierten Mal stattfand, kamen mehr als 300 Fachleute aus allen Alpenanrainer-Staaten nach Grassau ins Achental, um einem breiten und offenen Dialog über Demographie, Kultur und Lebensqualität in den Alpen zu führen. Veranstalter dieser internationalen Veranstaltung ist ein Konsortium aus Gemeindenetzwerk “Allianz in den Alpen”, Alpenkonvention, Interreg Alpenraumprogramm, Verein Alpenstadt des Jahres, CIPRA International, Club Arc Alpin, ISCAR und Ökomodell Achental.

"Maßnahmen gegen den Klimawandel auf lokaler und regionaler Ebene im Alpenraum" – war der Titel des PEACE_Alps Marktstands. Ellen Esser und Stefan Drexlmeier von der Bürgerstiftung Energiewende Oberland informierten darüber, wie Kommunen des Alpenraums den Herausforderungen des Klimawandels begegnen, und wie das Projekt PEACE_Alps dieses Thema aufgreift, indem es Aktivitäten bündelt und die Umsetzung von Maßnahmen vorantreibt. Besucher waren eingeladen, sich an einer Live-Befragung zum Thema zu beteiligen und miteinander Erfahrungen auszutauschen. Die Ergebnisse der Live-Befragung konnten auf einer Leinwand am Stand direkt mitverfolgt werden. Die Energiewende Oberland führt das Projekt PEACE_Alps gemeinsam mit Partnern aus sechs Alpenländern durch; es wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Interreg Alpenraum-Programms gefördert.

Am Mittwoch wurden 30 Best-Practice Beispiele für vorbildliche Konsensgestaltung zwischen Landnutzung und Energiegewinnung dargestellt. Im Rahmen einer gemeinsam vom Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium organisierten Session stellte Stefan Drexlmeier die Pferdemistvergärungsanlage in Reichersbeuern vor und tauschte sich mit den Teilnehmern über das Vorgehen, inkl. Planung, Standortsuche und Bürgerbeteiligung, aus.