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Urlaub für die Stromrechnung

Mit diesen Tipps macht auch der Stromzähler mal Pause

Urlaub für die Stromrechnung

Wenn im Sommer endlich der wohlverdiente Urlaub ansteht und die Wohnung verlassen ist, sollten auch die Stromkosten zuhause eine Pause einlegen. Damit der Stromzähler nicht munter weiter läuft, müssen vor der Abreise alle Stromfresser abgestellt werden. „So banal es klingt, am wichtigsten ist es, vor der Abreise wirklich alle elektrischen Geräte auszuschalten“, betont die Verbraucherzentrale Bayern. Im Stand-by-Modus verbrauchen alle Strom – ältere Exemplare sogar ziemlich viel. 

Manche betagtere Geräte haben darüber hinaus auch im ausgeschalteten Zustand einen Stromverbrauch. „Ziehen Sie deshalb im Zweifelsfall den Stecker, selbst wenn an der Stereoanlage keine Kontrolllämpchen mehr leuchten.“ Einen doppelten Energiespareffekt erzielt, wer vor dem Urlaub Kühl- und Gefrierschrank leer macht, enteist und abtaut. Zum einen wird während der Abwesenheit kein Strom für den laufenden Betrieb benötigt, zum anderen laufen die Geräte nach der Rückkehr ohne die Eisschicht effizienter.

 Auch ein Blick in den Keller lohnt sich immer. Wer seine Heizungsanlage auf „Sommer“ umstellt, spart viel Strom, da dann die Heizungspumpen abgeschaltet werden.

Vor der Abreise lohnt es sich außerdem, den Stromzähler zu kontrollieren und den Stand zu notieren. So lässt sich nach der Rückkehr feststellen, ob tatsächlich alles ausgeschaltet war.

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern weiter. Die Standorte sind im Internet unter www.verbraucherzentrale-bayern.de zu finden. Dort kann auch direkt die Terminvereinbarung für eine Energieberatung erfolgen. Telefonische Beratung und Terminvereinbarung sind auch möglich unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).