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Das gemeinsame Zukunftsbild - Konsequent: Energiewende bis 2035

Das gemeinsame Zukunftsbild - Konsequent: Energiewende bis 2035

In der zwei der drei Veranstaltungen zu einem gemeinsamen Zukunftsbild diskutieren regionale Experten, Wissenschaftler und interessierte BürgerInnen der Landkreise Weilheim - Schongau und Bad Tölz - Wolfratshausen über wünschenswerte Entwicklungen für die Region. Die Veranstaltung im Landkreis Miesbach folgt am 2.Juni 2016.

Seit 2005 unterstützt die Energiewende Oberland (EWO) die Landkreise im Oberland bei dem Ziel der Energiewende bis 2035 in der Region zu schaffen. Von Beginn an war klar, dass das hehre Ziel einer Energiewende in der Region einen immensen Kraftakt darstellt und nur im Zeitraum einer Generation zu bewerkstelligen sein wird. Daher leitet sich das Zieljahr 2035 ab.

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes „INOLA"  wurde 2015 eine fundierte Ist- und Potenzialanalyse erarbeitet. „Die damit entstandene Datengrundlage ist hochwertiger, als alle bisher für diesen Bereich erhobenen Daten der Region“, so Elisabeth Freundl, Projektkoordinatorin der Energiewende Oberland. In der Analyse ist die aktuelle und zukünftig mögliche Struktur des Energiesystems und der Landnutzung sowie seiner Akteure im Oberland abgebildet.

Die Daten für den jeweiligen Landkreis wurden am 21.April 2016 in Weilheim und am 28.April 2016 in Bad Tölz vorgestellt. Im Anschluss an die Präsentation der Daten wurden die künftigen Rahmenbedingungen für die Energiewende näher betrachtet. Es wurden vier verschiedene mögliche Zukunftsbilder, die gemeinsam mit über 60 regionalen und wissenschaftlichen Experten erarbeitet wurden, für den jeweiligen Landkreis erläutert und diskutiert.

Das Szenario 1 "Nachhaltigkeit schafft Werte" wurde in beiden Veranstaltungen mit Abstand als wünschenswerteste Zukunft bewertet. Jedoch waren sich die Teilnehmer nicht einig, ob dieses Szenario oder doch das Szenario 2 „DAS WACHSTUM GEHT WEITER" als das realistischste Szenario einzuschätzen ist. Das Fazit der Diskussionen lautete eindeutig, dass alle Möglichkeiten in der Region ausgeschöpft werden sollten, um das Szenario 1 zu realisieren.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und die Präsentationen finden Sie hier.