Home

Falsch eingestellte Heizungsanlagen verfeuern bares Geld

Grafik: Verbraucherzentrale NRW / TEMA AG

Grafik: Verbraucherzentrale NRW / TEMA AG

Ein hydraulischer Abgleich kann helfen

Es ist ein Problem vieler Heizungsanlagen: In einige Heizkörper gelangt zu wenig, in andere zu viel Heizwasser. Als Folge bleiben die unterversorgten Heizkörper und Zimmer zu kalt, während die restlichen überversorgt werden und nicht genug Heizwärme abgeben können. Dadurch ist das zurückfließende Heizwasser zu warm. „Hier schafft ein hydraulischer Abgleich Abhilfe“, sagt die Verbraucherzentrale Bayern. Dabei werden die Heizkörperventile richtig eingestellt und die Anlage so reguliert, dass jeder Heizkörper die passende Menge Heizwasser erhält. Je nach Ausgangssituation können dafür neue Ventile notwendig sein. Nach dem hydraulischen Abgleich reicht häufig auch eine kleinere Heizungspumpe aus.

Das Heizsystem läuft nach einem solchen Abgleich effizienter, braucht bis zu 20 Prozent weniger Heizenergie und verbessert den Wohnkomfort. Die Stromersparnis durch eine kleinere Umwälzpumpe beträgt bei alten Anlagen bis zu 80 Prozent. Bei allen Fragen zur Heiztechnik hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern weiter. Die Standorte sind im Internet unter www.verbraucherzentrale-bayern.de zu finden. Dort kann auch direkt die Terminvereinbarung für eine Energieberatung erfolgen. Telefonische Beratung und Terminvereinbarung sind auch möglich unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).