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INOLA untersucht Energiebedarf im Oberland

INOLA untersucht Energiebedarf im Oberland

Die Hochschule Kempten setzte in der Analyse einen Schwerpunkt auf die detaillierte Bestandsaufnahme des Energiebedarfs und der Energieerzeugungsanlagen in der Region. Dazu wurden Datensätze bei Netzbetreibern, Energymap, Solaratlas, Wasserwirtschaftsamt und dem Energieatlas Bayern erhoben und miteinander abgeglichen.

Strombedarf im Oberland

Die Bestandsaufnahme des Strombedarfs (siehe Abbildung) konzentrierte sich auf die Bereiche Haushalte, Gewerbe und Sondervertragskunden. Der Strombedarf wurde auf Gemeindeebene anhand der Netzabsatzdaten der Netzbetreiber und einer aktuellen Datengrundlage bestimmt. Anschließend wurden die Stromendenergieeinsparpotentiale ermittelt.

 Wärmebedarf

Bei der Bestimmung des Wärmebedarfs (siehe Abbildung) und der Wärmeendenergieeinsparpotentiale wurde ein Modell auf Gemeindeebene mit Hilfe von Datenbanken der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder sowie der Bundesagentur für Arbeit entwickelt. Auch bei diesem Modell werden die Bereiche Haushalte, Gewerbe und Sondervertragskunden unterschieden.

 Potenziale Erneuerbarer Energien

Zur Berechnung der Potentiale für die Erzeugung von Erneuerbaren Energien wurde auf die von der LMU ausgewerteten Dach-, Fassaden- und Freiflächen sowie Ertragspotentiale für Biomasse, d.h. Waldholz, Kurzumtriebsplantagen, Straßenbegleitgrün, Maissillage und Grasssilage zurückgegriffen.

Wie geht es weiter

Die Verbrauchsdaten und Einsparpotentiale sollen den Erzeugungsdaten und Potentialen gegenübergestellt werden, um den Anteil und die Aufteilung der in der Region erzeugten Erneuerbaren Energien einschätzen zu können.

Dadurch kann zusammen mit den ermittelten Potentialen bestimmt werden, wieviel Strom und Wärme durch erneuerbaren Energien zusätzlich bereitzustellen sind, die Zielsetzung der Landkreise bis 2035 unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden, zu erreichen.

 Die Inhalte der Ist- und Potenzialanalyse werden in der Veranstaltung „Ein gemeinsames Zukunftsbild für unsere Region“ genauer vorgestellt. Details...