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19 Autofahrerinnen und Autofahrer testen E-Fahrzeug im Alltag

Bild: Beate Mader via Twitter.com

Bild: Beate Mader via Twitter.com

Seit Anfang Oktober bietet die Energiewende Oberland die Möglichkeit ein Elektro-Fahrzeug für eine Woche zu testen. In Kürze ziehen die Organisatoren Bilanz.

Positive Resonanz

"Die Resonanz der Testfahrerinnen und Testfahrer ist auf jeden Fall positiv", bestätigt Stefan Drexlmeier, Leiter der Geschäftsstelle der Energiewende Oberland. Seit Oktober haben bereits 19 Testfahrerinnen und Testfahrer am EWO-Autotausch teilgenommen. Die Termine waren äußerst begehrt und bereits nach kürzester Zeit ausgebucht. Möglich gemacht hat das Projekt das Autohaus Mitsubishi Schwerdtner aus Penzberg durch das Bereitstellen eines Fahrzeugs.

Auswertung der Erfahrungen

Ende Januar wird die Möglichkeit ein E-Auto zu leihen vorerst pausiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch einige Kommunen und Kommunalunternehmen im Oberland, werden in Kürze einen Fragebogen erhalten und dadurch dazu beitragen ein besseres Bild über die Erprobung von E-Fahrzeugen im Alltag zu erhalten. Die Ergebnisse der Umfrage sollen anschließend der Öffentlichkeit präsentiert werden. 

E-Mobilität kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz im Oberland beitragen.

"E-Mobilität stellt eine wichtige Säule für die CO2-neutrale Mobilität im Oberland dar", erklärt Josef Kellner, Vorstandsvorsitzender der Energiewende Oberland. Bezogen auf die gesamten Kohlendioxidemissionen der Landkreise ist die Mobilität für ca. ein Drittel der Emissionen verantwortlich. Ungefähr zwei Drittel der klimaschädlichen Emissionen die durch Mobilität entstehen sind auf den sogenannten "motorisierten Individualverkehr (MIV)" zurückzuführen. Umfragen der Energiewende Oberland lassen vermuten, dass auch in Zukunft viele Haushalte ein oder mehrere Fahrzeuge besitzen werden. Dennoch haben die E-Fahrzeuge einen bestechenden Vorteil im Vergleich zu ihren fossilen Mitstreitern. Mit E-Mobilität besteht zumindest die Möglichkeit, sofern der Strom zum Tanken aus Erneuerbarer Energie erzeugt wurde, sich CO2-neutral durch's Oberland zu bewegen. Das kann kein Benzin- oder Dieselmotor von sich behaupten. Natürlich muss auch bei der Fortbewegung mit E-Fahrzeugen grundsätzlich hinterfragt werden, ob verschiedene Fahrten eventuell durch Mitfahrgelegenheiten etc. eingespart werden können. Somit könnte nämlich neben CO2-Emissionen auch das Verkehrsaufkommen reduziert werden.