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Weihnachten 2035 im Oberland

Weihnachten 2035 im Oberland

So jedes Jahr findet mal a End,
und kurz bevor’s ganz aus ist,
Da is dann Advent.
Advent, des is de Zeit,
In der sich jedes Kind scho gfreit,
auf die Guatl und die Geschenke,
mei do werd’s ma scho warm wenn i dran denke.

 Und auch wie jedes Jahr,
denkt man auch 2035 zurück was halt so war.
So taten’s auch die Luise und der Emeran,
zwei Bewohner aus dem tiefsten Oberland. 

Die Luise de mag’s gern warm in da Stubn,
und da kommt da Emeran ned drum rum,
Da heißt’s heizen und Scheidl nachlegen,
um die gute Partnerschaft zu pflegen.
Doch sitzen beide in ihrem Passivhaus,
Und kommen so mit wenig Holz schon aus.

Aber was sich wirklich sehen lassen kann,
da denken beide auch wirklich ganz gern dran,
des is die neue Strom-Speichertechnologie,
unten im Heizungsraum gleich neben de Ski. 

Wann d’Sonn recht scheint und vom Himmel lacht,
lädt sich der kleine Speicher auf und macht,
dass es schön hell ist, auch bei Nacht.

 

Doch de Luise und der Emeran,
Die haben nicht nur das erkannt,
sondern draus’d im Garten,
unter den Tulpen den zarten,
schlummert ganz unbemerkt,
ein kleines energetisches Wunderwerk. 

„Die oberflächennahe Geothermie,“
sagt Luise ganz stolz und ohne Ironie,
„die macht des Heizen so günstig wie noch nie!“. 

Auch wirklich interessant,
is wie die beiden kommen umanand.
Des meiste fahren‘s natürlich mit dem Radl,
doch auch so manches Ladl,
is dann a mal a bissl weiter weg,
des is für’s Radl a zu weite Streck.

Für diese Fälle hat die liebe Baggage,
auch ein tolles Vehikel in der Garage.
Ein Elektroauto haben die beiden sich gekauft,
weil’s leise ist und keinen Sprit mehr braucht.

Auch zur Arbeit können beide damit fahrn,
und gleichzeitig einen Haufen CO2 einsparn. 

Der Emeran, der arbeitet in einer Methanisierungsanlage,
und die Luise natürlich keine Frage,
ist auch beschäftigt in dem Metier,
da freuen sich beide, des is schee.

So blicken beide zufrieden auf eanan Christbaum,
der wirklich schön ist anzuschaun,
er ist geschmückt mit Kugeln, Sternen und dem Jesukind,
hell erleuchtet mit LED’s betrieben durch Strom aus Sonne und Wind. 

Und manchmal da denken’s auch noch dran,
dass sich früher Viele eingesetzt haben,
für die Energiewende im Oberland.
Weil heut is wirklich jedem klar,
dass die Abhängigkeit von Öl und Atomenergie ein Wahnsinn war. 

„Morgen, Luise, da packen wir die Kinder zamm,
und schaun uns das Museeum für fossile Brennstoffe in Penzberg an!“

 

 

Festliche Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2016 wünscht,

Das Team der Energiewende Oberland