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Josef Kellner übernimmt Vorsitz der Bürgerstiftung Energiewende Oberland

Josef Kellner übernimmt Vorsitz der Bürgerstiftung Energiewende Oberland

Das zweite EWO-Jahrzehnt wird von einem neuen Vorsitzenden eingeläutet. Ab 5. November 2015 leitet der bisherige stellvertretende Vorsitzende Josef Kellner nun die Geschicke der Bürgerstiftung für Erneuerbare Energien und Energieeinsparung „Energiewende Oberland“.
Der gebürtige Lenggrieser ist einer der ersten Gründungsstifter der gemeinnützigen Organisation und ist daher bestens mit der Historie und allen Aspekten der Stiftung vertraut. So war er von Anfang an im Stiftungsrat mit dabei, von wo er Ende 2011 in den Vorstand der EWO wechselte. Im Februar 2013 übernahm er die Verantwortung für die EWO-Landkreisgruppe Bad Tölz-Wolfratshausen. Nun hat ihm das 6-köpfige Vorstandsgremium die Leitung der aus 236 Stiftern, zahlreichen ehrenamtlichen „Zeitstiftern“ sowie fünf hauptamtlichen Mitarbeitern bestehenden Organisation übertragen.

Der 67-jährige Diplom-Geograph mit Studienschwerpunkten Ökologie und Soziologie kann für diese Aufgabe auf seine langjährige Berufserfahrung als Leiter der Abteilung „Regionales“ im Planungsreferat der Landeshauptstadt München zurückgreifen. Dort war Josef Kellner mit den vielfältigsten Kooperationen zwischen der Landeshauptstadt, den Landkreisen und Kommunen im Münchner Umland sowie zahlreichen Organisationen und Netzwerken betraut. 2007 war er in dieser Funktion einer der wesentlichen Initiatoren der „Europäischen Metropolregion München (EMM)“. Kellner war immer schon eine treibende Kraft, wenn es um die Umsetzung der Energiewende ging. Sein Plädoyer „infolge von Klimawandel und Rohstoffknappheit muss sich unsere Gesellschaft verändern“ hat seine Arbeit und seinen unermüdlichen Einsatz für die Belange der Stiftung geprägt. „Wir sind gegenüber unserer nachkommenden Generation verpflichtet. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit neuen Kräften und neuem Schwung die Energiewende in unserer Heimat zum Erfolg führen können, wenn alle am gleichen Strang und in die gleiche Richtung ziehen!“, so Kellner.

Den Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit der Energiewende Oberland sieht Kellner in dem fortgesetzten Bemühen um Energieeinsparung, Erhöhung der Energieeffizienz und einer verstärkten Bürgerbeteiligung. Was Letzteres betrifft, wünscht sich Kellner ein verstärktes Engagement jüngerer Menschen und Frauen. Wenn es nach ihm geht, wird die Energiewende im zweiten Jahrzehnt eine Verjüngungskur erhalten und dadurch mit viel frischem Wind und Elan das von der Stiftung gesetzte Ziel, die Energiewende im Oberland bis 2035 zu schaffen, vorantreiben.

Der neue Vorstandsvorsitzende wünscht dem scheidenden Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Wolfgang Seiler für sein weiteres Wirken alles Gute und bedankt sich für sein enormes Engagement für die Bürgerstiftung Energiewende Oberland: „seine großen Fußspuren sind sicher schwer auszufüllen, aber man kann auch selbst keine Spuren hinterlassen, wenn man in die Fußstapfen eines anderen tritt.“