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Verbraucherzentrale Bayern warnt: Neukauf von Niedertemperaturkesseln nicht empfehlenswert

Verbraucherzentrale Bayern warnt: Neukauf von Niedertemperaturkesseln nicht empfehlenswert

Neukauf von Niedertemperaturkesseln nicht empfehlenswert
Ab September gelten höhere Effizienzanforderungen für Heizungsanlagen

So mancher Verbraucher, der sich eine neue Heizungsanlage anschaffen möchte, ist verunsichert. Anzeigen und Broschüren der Heizungsbranche werben derzeit mit günstigen Niedertemperaturkesseln. Die Botschaft lautet: Noch schnell zuschlagen, bevor sie im Herbst verboten werden. Ab dem 26. September gelten höhere Effizienzanforderungen für neue Heizungsanlagen in Privathaushalten. Hergestellt werden dürfen dann nur noch Geräte, die auf dem neuesten technischen Stand sind, wie beispielsweise Brennwert-Heizkessel. Händler dagegen können ihren Lagerbestand an nicht mehr zeitgemäßen Niedertemperaturkesseln abverkaufen.

Die Verbraucherzentrale Bayern rät schon seit langem von Niedertemperaturkesseln ab, wenn es um den Neukauf einer Heizung geht. Brennwertgeräte sind hinsichtlich der Effizienz deutlich überlegen. Wenn bei einem neu gekauften Niedertemperaturkessel über eine Lauf-zeit von 15 bis 20 Jahre zehn Prozent höhere Heizkosten anfallen, so muss der Verbraucher Monat für Monat mehr Geld für Heizung und Warmwasser ausgeben. Der Preisvorteil durch die Anschaffung wird dadurch schnell wieder zunichte gemacht. Für die seltenen Fälle, in denen technisch nur ein Niedertemperaturkessel in Frage kommt, sieht der Gesetzgeber Ausnahmen vor.

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie hilft die Energieberatung der Verbrau-cherzentrale Bayern weiter. Die Standorte sind im Internet unter www.verbraucherzentrale-bayern.de zu finden. Dort kann auch direkt die Terminvereinbarung für eine Energieberatung erfolgen. Telefonische Beratung und Terminvereinbarung sind auch möglich unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).