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Landrätin Jochner-Weiß besucht „UPM The Biofore Company“ in Schongau

Landrätin Jochner-Weiß besucht „UPM The Biofore Company“ in Schongau
Werkleiter Caius Murtola (4.v.l.) und seine Mitarbeiter Markus Messmer (5.v.l.), Horst Buchegger (7.v.l.) und Dr. Thomas Krauthauf (8.v.l.) präsentierten die neue Firmenphilosophie mit den aktuellen Geschäftsfeldern und sowie das neue Kraftwerk. Beeindruckt von den aktuellen Entwicklungen zeigten sich Landrätin Andrea Jochner-Weiß(3.v.l.), Wirtschaftsförderin Justina Eibl (6.v.l.) sowie die Vertreter der Bürgerstiftung Energiewende Oberland, Hans Mummert, Regionalvorstand,(2.v.l.) und Andreas Scharli, Energieberater (1.v.l.).

 

Der Blick vom Turm der neuen Kraftwerkszentrale bestätigte es: der Standort von UPM in Schongau ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes: historisch eng mit der Stadt Schongau verbunden, nah am Wasser, sprich Lech, gebaut, über die Jahre in die Region hineingewachsen und umgeben von schützenswerter Natur und lebendigem Stadtgeschehen - als langjähriger und "sozialer" Arbeitgeber von der Bevölkerung geschätzt, ein innovatives und modernes Unternehmen, das als Global Player am Standort Schongau mit einer neuen Firmenphilosophie anspruchsvolle Maßstäbe setzt - soweit in Kürze „Eckdaten" zu UPM.

Anlass für den Firmenbesuch war u.a. die neue Energiezentrale des Werks, ein Kraftwerk, das höchst innovativ durch die Kombination von verschiedenen Arten der Energiegewinnung zu einer beeindruckend effizienten Art der Energienutzung und im Ergebnis zu einer hohen Selbstversorgung und damit unternehmerischen Unabhängigkeit führt - bei den Dimensionen des Unternehmens ein wichtiges Kriterium für die Standortsicherheit.

Begleitet wurde Landrätin Jochner-Weiß von der Wirtschaftsförderin des Landkreises sowie von Vertretern der Bürgerstiftung Energiewende Oberland. Mit großem Interesse verfolgten die Gäste die Ausführungen von Werksleiter Murtola und seinen Mitarbeitern, die die Entwicklung von der historischen Papierfabrik zum Standort eines modernen und zukunftsorientierten Weltkonzerns aufzeigten und anschließend durch das neue Kraftwerk führten.

Deutlich wird diese Entwicklung bereits im Firmennamen „UPM - The Biofore Company" sowie in der Formulierung des Leitbildes des Konzerns, in dem Begrifflichkeiten wie BIOFORE und Nachhaltigkeit, verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und die Verwendung von erneuerbaren Rohstoffen die neue Werteorientierung des Konzerns und damit auch des Werks in Schongau verdeutlichen. "Wir bei UPM glauben, dass wir einen entscheidenden Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten können. Dies ist ein zentraler Bestandteil unserer Vision, unserer Unternehmensziele und unserer Werte" - dass dies keine leeren Worthülsen sind, bestätigte Landrätin Jochner-Weiß - schließlich ist UPM nicht nur ein attraktiver Arbeitgeber für rund 550 Mitarbeiter vor Ort, sondern leistet durch seine innovative und verantwortungsvolle Energiepolitik im Unternehmen einen bedeutsamen Beitrag zur Versorgungssicherheit und Stabilität in der Region.

"Wir sehen mit großem Interesse, dass am Standort Schongau beachtliche Investitionen getätigt werden, um die Produktionsbedingungen zu optimieren und um wettbewerbsfähig zu bleiben. Zugleich erkennen wir einen höchst interessanten Paradigmenwechsel vom „schlichten" produzierenden Industriebetrieb zum nachhaltig handelnden Wirtschaftsunternehmen, das nicht nur profitabel wirtschaften will, sondern Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernimmt. Nicht umsonst wurde das Werk in Schongau bereits mit dem StandortProfi, dem Wirtschaftspreis des Landkreises Weilheim-Schongau ausgezeichnet", erklärte Landrätin Jochner-Weiß anerkennend.

Martina Huber
Pressestelle
Landratsamt Weilheim-Schongau