Home

Energiewende sparte Energieverbrauchern im Jahr 2013 insgesamt über 11 Mrd. Euro

Energiewende sparte Energieverbrauchern im Jahr 2013 insgesamt über 11 Mrd. Euro

Die Friedrich-Alexander Universität Nürnberg kommt in einer aktuellen Studie zu dem Schluss, dass die Energiewende, entgegen vielfacher Behauptungen, den Verbrauchern am Ende Geld spart.

In der Studie heißt es:

"In den Jahren 2010 bis 2013 stieg der Anteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien von ca. 17 auf 24%. Für diesen Anteil fallen gegenüber konventioneller Erzeugung wesentlich erhöhte Stromerzeugungskosten an, die über die EEG-Umlage auf die Endverbraucher umgelegt werden. In der öffentlichen Diskussion wird bei der Wertung dieser Kosten allerdings vielfach nicht beachtet, dass der rasante Anstieg des Anteils Erneuerbarer Energien zu einem Überangebot an Strom und daher zu sinkenden Strompreisen insgesamt führte. Durch das Überangebot wurde der Trend der in den Jahren 2000 bis 2008 stark steigenden Strompreise an den Europäischen Strommärkten gebrochen.

Ziel dieses Diskussionspapiers ist es, auf Grundlage historischer Preisdaten des Spotmarktes der Leipziger Strombörse zu rekonstruieren, welche Preise sich an der Strombörse in den Jahren 2011 bis 2013 ohne die Einspeisung aus Wind und Photovoltaik eingestellt hätten.

Die Analyse zeigt, dass sich im „Day-Ahead"-Handel des Spotmarktes die Strompreise ohne Wind und Sonne beispielsweise für das Jahr 2013 aufgrund des erheblich geringeren Stromangebots im Mittel um 5,29 ct/kWh erhöht hätten. Den Kosten der EEG-Umlage von ca. 20,4 Mrd. Euro stehen also in 2013 Einsparungen für konventionell erzeugten Strom von ca. 31,6 Mrd. Euro gegenüber. Dies sparte für die deutschen Letztverbraucher 2013 insgesamt ca. 11,2 Mrd. Euro ein."