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Mitten drin! - So lautete auch das Motto der 9. Stifterversammlung

Solarstrompreis 2013 v.l.: Manfred Zäh (EWO), Karl-Heinz Grehl (Stadtrat Weilheim), Max Waldmann (2. Bgm. Schwabbruck), Sepp Reich (2. Bgm. Altenstadt), Korbinian Steigenberger (1. Bgm. Wielenbach), Hubert Lautenbacher (EG Wielenbach), Prof. Seiler (EWO)

Solarstrompreis 2013 v.l.: Manfred Zäh (EWO), Karl-Heinz Grehl (Stadtrat Weilheim), Max Waldmann (2. Bgm. Schwabbruck), Sepp Reich (2. Bgm. Altenstadt), Korbinian Steigenberger (1. Bgm. Wielenbach), Hubert Lautenbacher (EG Wielenbach), Prof. Seiler (EWO)

Bericht zur Stifterversammlung 2014 Knapp 100 Gäste folgten der Einladung der Energiewende Oberland zur Stifterversammlung am 5. November nach Bad Tölz ins Landratsamt. Auf der bereits 9. Jahresversammlung der Stiftung bot sich die Möglichkeit auf die geleisteten Aktivitäten zurückzublicken und aber auch in die Zukunft zu schauen.

Gerald Ohlbaum (Vorsitzender des Stiftungsrats) eröffnete die Sitzung und erklärte in seinem Grußwort, dass bereits viel geschafft wurde, jedoch noch vieles weiterhin zu tun wäre. Zugleich wurde auf der Versammlung die neue EWO-Imagebroschüre mit dem passenden Namen "Mitten drin!" präsentiert. Klaus Koch (Vize-Landrat Bad Tölz-Wolfratshausen) betonte in seinem Grußwort als Hausherr ebenfalls wie wichtig es sei, das Engagement im Bereich der Energiewende fortzuführen und diese Generationsaufgabe nicht durch andere Themen ins Hintertreffen geraten zu lassen. Koch betonte, dass es wichtig ist nun von der Konzeption zur Umsetzung überzugehen und dass hierdurch nicht nur der Klimaschutz sondern auch die regionale Wertschöpfung weiter angekurbelt werden können.

Prof. Dr. Wolfgang Seiler (Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung) griff in seinem Vortrag die Punkte seiner Vorredner auf und zeigte, dass etliche Erfolge in der Vergangenheit erzielt werden konnten trotz erheblicher Planungsunsicherheiten, die durch die Kürzungen der Förderung für Erneuerbare Energien entstanden sind. Seiler dankte allen Beteiligten für das große Engagement und die gute Zusammenarbeit.

Altenstadt, Schwabbruck, Weilheim und Wielenbach Spitze bei Photovoltaik

Im Anschluss erfolgte die Verleihung des „Solarstrompreis 2013 im Oberland". Manfred Zäh (Ehrenamtlicher Mitarbeiter der EWO) erklärte, dass im Jahr 2013 in den Landkreisen Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau eine Gesamtleistung von 15,6 MWp installiert wurde. Dies entspricht einem Umsatzvolumen von ca. 23,4 Millionen Euro wovon mindestens 9,4 Millionen Euro in Form lokaler Wertschöpfung zu Buche schlagen. Jährlich werden so ca. 191 GWh Solarstrom produziert. Setzt man dieses in Vergleich mit dem Verbrauch aller privaten Haushalte in der Region von ca. 598 GWh so ergibt sich bilanziell ein Anteil von 31% oder einer Einsparung von 114.570 Tonnen CO2.

Die Preise nahmen entgegen:

Für die Gemeinden Altenstadt und Schwabbruck: Hr. Sepp Reich (2. Bürgermeister Altenstadt) und Max Waldmann (2. Bürgermeister Schwabbruck)

Für die Stadt Weilheim: Hr. Karl-Heinz Grehl (Stadtrat und 3. Landrat Weilheim-Schongau)

Für die Gemeinde Wielenbach: 1. Bürgermeister Korbinian Steigenberger und Hubert Lautenbacher (Energiegenossenschaft Wielenbach)

Geretsried erhält Auszeichnung „Energiewende-Kommune 2014"

Um herausragendes Engagement von Kommunen im Bereich Energiewende zu honorieren, vergibt die Energiewende Oberland die Auszeichnung „Energiewende-Kommune 2014". Unter den eingegangenen Bewerbungen wurde von einer Jury die Stadt Geretsried zur Siegerin gekürt. Die Stadt setzt die Energiewende vor Ort strategisch um und verfügt über ein ganzheitlichen Konzept zur Energiewende. Bereits mehrere konkrete Maßnahmen im Bereich Energieeinsparung wurden erfolgreich umgesetzt. Zudem sind Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des entwickelten Stadtleitbilds aktiv an der Weiterentwicklung und Umsetzung beteiligt. Stellvertretend für die Stadt Geretsried nahm 2. Bürgermeister Hans Hopfner den Preis entgegen.