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Interview mit Gert Barth

Gert Barth auf der Informationsveranstaltung der EWO-Landkreisgruppe Miesbach in Schliersee.

Gert Barth auf der Informationsveranstaltung der EWO-Landkreisgruppe Miesbach in Schliersee.

Herr Barth, zunächst herzlichen Glückwunsch zur Wahl als Mitglied des Vorstands der Bürgerstiftung „Energiewende Oberland". Sie haben eine erfolgreiche berufliche Karriere hinter sich: Warum genießen nicht jetzt Ihren Ruhestand und engagieren Sie sich für die Energiewende im Oberland?

Ich habe viele Jahre als Leitender Angestellter (über 30 Jahre) in Vertrieb und Marketing mit Globaler Umsatz- und Ergebnisverantwortung gearbeitet. Dabei habe ich Problemlösungen erarbeitet, präsentiert, den Partner von der Offerte überzeugt und das Ganze anschließend konsequent und erfolgreich umgesetzt. Gestern für den Automobilbereich, heute für den lokalen, regionalen Klimaschutz. Da gibt es nur inhaltliche Unterschiede, die Vorgehensweise bleibt gleich.

Was ist Ihre Herangehensweise an das Thema Energiewende?

Die von mir erarbeiteten und erfolgreich umgesetzten lokalen Maßnahmen zum Klimaschutz in Fischbachau schließen alle Akteure (Kommune, Zivilgesellschaft und Gewerbe) mit ein und berücksichtigen selbstverständlich auch das energiepolitische Zieldreieck- Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit. Der Erfolg und die vielen an uns gerichteten Anfragen zeigen, dass wir in Fischbachau den richtigen Ansatz gewählt haben, der für meine Tätigkeit im Vorstand der EWO eine gute Grundlage darstellt.

Was treibt Sie an?

Die Notwendigkeit einer schnellen Energiewende und damit verbunden meine Verantwortung gegenüber den nachkommenden Generationen. Dabei kommt mir zugute, dass ich ein absoluter Team-Player mit großem Erfahrungsschatz, auch in interkultureller Personalführung, bin: Gestern mit mehr als 180 Mitarbeitern in allen Wirtschaftsregionen dieser Welt, heute als „Einzelunternehmer" in Sachen Klimaschutz, in einem starken, erfolgreichen lokalen und regionalen Netzwerk.

Mir macht große Freude, was ich tue und ich bin gerne bereit, meine Ideen, meine Erfahrungen, meine Kompetenz, meine Kreativität in eine regionale Funktion, innerhalb der Bürgerstiftung „Energiewende Oberland" einzubringen. Ich freue mich auf diese Herausforderung.

Kontakt

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