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Jahresbericht 2012

Jahresbericht 2012

Vorwort des Vorstandsvorsitzenden

Wie stellen wir sicher, dass die Energiewende erreicht werden kann?

Mit dieser Frage hat sich die Bürgerstiftung „Energiewende Oberland" im Berichtsjahr intensiv beschäftigt und dieses vielfach auch kontrovers diskutiert. In Anbetracht der riesigen Herausforderung und der nicht immer einfachen Lösungsansätze wird diese Frage sicherlich auch in den kommenden Jahren immer wieder gestellt werden und uns zwingen, nach effizienten Lösungen zu suchen, die wirtschaftlich sind und von den Bürger/Innen mitgetragen werden.

Es wird immer deutlicher, dass wir die eingetretenen energiepolitischen Trampelpfade der Vergangenheit verlassen und neue Wege gehen müssen, wenn wir die Energiewende in dem von den Kreistagen der Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Weilheim-Schongau vorgegebenen Zeitraum auch erreichen wollen. Dieser Herausforderung hat sich die Bürgerstiftung gestellt und in Zusammenarbeit mit den Bürger/Innen, den politischen Entscheidungsträger und der Wirtschaft ein integriertes Konzept „SmartEnergy Region Oberland-SERO" entwickelt, in dem in einem ganzheitlichen Ansatz die dezentrale Energieversorgung im Oberland sichergestellt, die Wertschöpfung in der Region gestärkt und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Es ist jetzt die große Aufgabe, dieses Konzept mit Leben zu füllen und die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen.

Dazu ist im Berichtsjahr das EWO-Kompetenzzentrum Energie e.V. (EWO-EKO) gegründet worden, in dem das weit verbreitete Wissen auf dem Gebiet der Bereitstellung, Einsparung, Verteilung und Speicherung von Energie gesammelt, bewertet und den Kommunen, Betrieben sowie privaten Einrichtungen zur Verfügung gestellt wird. Mit diesem Wissen werden die Voraussetzungen geschaffen, konkrete Projekte zu planen und damit die Energiewende in den drei Landkreisen weiter voranzutreiben.

Die Bürgerstiftung „Energiewende Oberland" wird in diesen Bemühungen durch die Landräte und Kreistage der drei Landkreise tatkräftig unterstützt, wofür sich die Bürgerstiftung herzlichst bedankt. Dank geht auch an Frau Bundesministerin Ilse Aigner sowie an die Mitglieder des Bayerischen Landtags, Herren Bachhuber und Streibl, die der Bürgerstiftung „Energiewende Oberland" immer zur Seite standen und diese durch Rat und Tat unterstützt haben. Nur gemeinsam schaffen wir die Energiewende.

Machen Sie mit, damit wir die Agierenden bleiben, die Wertschöpfung in den drei Landkreisen erhöhen und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

Prof. Dr. Wolfgang Seiler Vorstandsvorsitzender