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2. Interkommunales Energieforum

2. Interkommunales Energieforum

35 Teilnehmer folgten der Einladung der Bürgerstiftung Energiewende Oberland und des EWO-Kompetenzzentrum Energie EKO e.V. und informierten sich aus erster Hand zu aktuellen Themen rund um die Energiewende. 

Vertreten waren Bürgermeister, Vertreter der Landratsämter, Vertreter von Gemeinde- und Stadtwerken, Energieversorger und Verteter von Bürgerinitiativen aus den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Weilheim-Schongau. 

Ziel dieses Interkommunalen Energieforums ist es konkrete Gestaltungsspielräume auf kommunaler Ebene zu verdeutlichen und davon Maßnahmen abzuleiten, die in der Kommune in nächster Zeit umgesetzt werden können. 

"Das RIWA GIS-Zentrum als neutrale Datendrehscheibe für Energiedaten und deren Visualisierung."

Werner Müller von der RIWA GmbH Gesellschaft für Geoinformationen aus Memmingen referierte über die Vorteile einer Datenhaltung per GIS (Geografisches Informations System). Viele Gemeinden der Region verwenden bereits derartige Software, jedoch noch nicht alle. Ebenfalls wies Herr Müller dem Internet-GIS eine große Bedeutung zu, da hier die Möglichkeit besteht standardisierte Daten auch über Gemeindegrenzen und sogar Landkreisgrenzen hinweg zu vergleichen und zu beobachten um Entscheidungen aller Art treffen zu können. 

„Kommunalisierung von Stromnetzen - Praxis des Konzessionsrechts"

Ein derzeit heiß debattiertes Thema ist die sogenannte (Re-)Kommunalisierung der Stromnetze. Matthias Albrecht, Rechtsanwalt Kanzlei Becker - Büttner - Held aus München, ist hier der Experte auf diesem Gebiet. In seinem trotz vieler Paragraphen sehr spannenden Vortrag wies er auf die Vertragsgestaltungsräume seitens der Kommunen in Bezug auf auslaufende Konzessionsverträge für die Energienetze hin. 

Bürgerwindkraftanlagen

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Seiler, Peter Haberzettl EWO-Kompetenzzentrum Energie EKO e.V.

Windkraftanlagen sind ein wichtiger Baustein der Energiewende - auch im Oberland. Zentral für die erfolgreiche Umsetzung und den nachhaltigen wirtschaftlichen Vorteil für die Region ist die Akzeptanz der Bürger für die Anlagen. Wichtig ist, dass diese Anlagen als Bürgerkraftanlagen betrieben werden, d.h. der Bürger an den Gewinnen unmittelbar beteiligt wird. Das EWO-EKO stellte dazu mit Partnern ein Konzept vor.