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Bürgerstiftung Energiewende Oberland verstärkt Präsenz im Landkreis Miesbach: Neue Gruppe soll Energiewende anschieben

Mit einer Auftaktveranstaltung am 25. Oktober im Gasthaus Köck in Gmund am Tegernsee wurde eine neue Arbeitsgruppe der Bürgerstiftung Energiewende Oberland (EWO) für den Landkreis Miesbach ins Leben gerufen. Sie besteht aus Mitgliedern, die aufgrund ihrer beruflichen und/oder ehrenamtlichen Tätigkeit über Kompetenz in Energiefragen besitzen. Sie sollen als Teil der gemeinnützigen Bürgerstiftung deren Ziele im Landkreis Miesbach unterstützen, also vor allem das Ziel von den fossilen Energieträgern unabhängig zu werden. Damit soll die Wertschöpfung in der Region verbleiben und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

Die Gruppe sieht sich auch als Bindglied zwischen den Bürgern und den 17 Gemeinden im Landkreis Miesbach, denen bei der Umsetzung der Energiewende eine wichtige Rolle zukommt. Die Gruppe freut sich auch auf eine enge Zusammenarbeit mit dem künftigen Klimaschutzbeauftragten des Landkreises, der das landkreiseigene Klimaschutzkonzept umsetzen helfen soll. Im Hauptreferat des Abends machte der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Professor Wolfgang Seiler, deutlich, dass zügiges Handeln und konkrete Maßnahmen erforderlich sind, will man die gesteckten Ziele der Energiewende nicht verfehlen. Eine Reihe organisatorischer Änderungen bei der Bürgerstiftung haben die Schlagkraft erhöht. Dazu gehören das neugegründete Kompetenzzentrum (EKO) in Penzberg, eine Professionalisierung der Geschäftsstelle und die Einrichtung von EWO-Gruppen in den Landkreisen Miesbach, Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau. Viel Schubkraft für die Energiewende verspricht sich Seiler auch vom Projekt `Smart Energy Region Oberland` (SERO) . Das kürzlich in Bad Tölz vorgestellte Konzept sieht u.a. den Aufbau eines ìntelligenten Stromnetzes im Gebiet der EWO (= intelligente Vernetzung der Energieverbraucher mit Energieanlagen) , den verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien und die Speicherung von Überschussstrom, insbesondere aus Windkraft- und PV-Anlagen, in Form von synthetischem Methan vor.

In der nächsten Sitzung am 19. November in Miesbach will die EWO-Gruppe ihre Arbeitsschwerpunkte festlegen, mögliche, kurzfristig umsetzbare Projekte definieren und den Aufbau eines dichten Energie-Netzwerks besprechen.

Kontakt:

Werner Schmid

Holzkirchen
Tel./Fax 08024/8300

e-mail: wearea@t-online.de