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Energiewende konkret im Oberland

Das neue Vorhaben der Bürgerstiftung „Energiewende Oberland“ mit dem Namen „SmartEnergy Region Oberland“ wurde am 20. Juli im Landratsamt Bad Tölz vorgestellt.

Energiewende konkret im Oberland

Penzberg. Zentrales Ziel des Vorhabens „SmartEnergy Region Oberland“ ist es eine dezentrale Energieversorgung in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Weilheim-Schongau durch intelligente, vernetzte Maßnahmen und Nutzung der Erneuerbaren Energien aufzubauen. Das Neue an dem Vorhaben ist der zugrundeliegende systemische Ansatz, der von Prof. Dr. Wolfgang Seiler, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, immer wieder betont wird.  Einmalig ist auch, dass das Vorhaben „SmartEnergy Region Oberland“ gemeinsam von Interessensvertretern aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik erstellt wird. 
„Wir haben hier in den drei Landkreisen der EWO eine hervorragende Ausgangssituation“, so Seiler bei seiner Vorstellung des Konzepts. Seiler bezieht sich dabei auf die Beschlüsse der drei Kreistage zur Erreichung der Energiewende, vorliegende Klimaschutzkonzepte und die ausreichende Größe der Region für die Implementierung des intelligenten Systemansatzes.

Prof. Dr. Reimelt (Präsident von General Electric Deutschland) und Sprecher der an diesem Vorhaben beteiligten großen Unternehmen unterstrich die herausragende Stellung des Vorhabens, weil hier nicht nur geredet und gedacht, sondern auch Maßnahmen ergriffen werden. „Hier bietet sich die große Möglichkeit, Theorie und Praxis zusammen zu bringen und Lösungen zu entwickeln und zu erproben, die dann weltweit zum Einstz kommen“.
Landrat Josef Niedermaier in seiner Funktion als Sprecher der drei EWO-Landkreise begrüßt das Vorhaben und sieht in der Energiewende eine Chance für regionale Wertschöpfung und Schaffung neuer Arbeitsplätze. „Wir müssen aber auch die gesetzlichen Regelungen dahingehend überprüfen, ob sie mit den politisch formulierten Zielen vereinbar sind“, so Niedermaier auf der Pressekonferenz.
Auch die regionalen Sparkassen und Raiffeisenbanken sind in das Vorhaben mit integriert. Walter Obinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bad Tölz vertrat die regionalen Banken und betonte ebenfalls das Bekenntnis der regionalen Banken zur Energiewende. „Die Energiewende bietet die Möglichkeit aktiv einen eigenen Beitrag in der Region für die Region zu leisten und attraktive Arbeitsplätze in der Region zu halten oder neu zu akquirieren“, so Obinger. Die Unterstützung des Vorhabens  durch die Banken rührt vor allem aus dem natürlichen Interesse der Banken an einer wirtschaftlich gesunden und stabilen Region und ihrer nachhaltigen Entwicklung.
Finanzielle Unterstützung erhält das Vorhaben von den Sparkassen und Raiffeisenbanken, den Landkreisen und den in einer Interessensgemeinschaft zusammengeschlossenen Firmen.

Nähere Informationen zum Vorhaben:
www.smartenergy-oberland.de

Pressefotos zum Download:
http://smartenergy-oberland.de/hp496/Bildmaterial.htm
Ansprechpartner für Presse:
Stefan Drexlmeier
Leiter der Geschäftsstelle

Bürgerstiftung Energiewende Oberland

Am Alten Kraftwerk 4, 82377 Penzberg
Telefon: 0 88 56 | 80 53 6-0, Fax: 0 88 56 | 80 53 6-29
drexlmeier@energiewende-oberland.de
www.energiewende-oberland.de

 

  • Fachvortrag zum Thema Methanisierung von überschüssigen Strom aus Wind und Photovoltaik durch Hr Rieke (SolarFuel GmbH)

  • Grußwort durch den EWO-Sprecher der Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau: Josef Niedermaier

  • AUDI stellt der Bürgerstiftung ein Erdgasfahrzeug zur Verfügung

  • Gruppenfoto der Pressekonferenz "SmartEnergy Region Oberland"

  • Vorstellung des Vorhabens "SmartEnery Region Oberland" auf der Pressekonferenz

  • Prof. Dr. Wolfgang Seiler (Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Energiewende Oberland)

  • Walter Obinger (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Bad Tölz), Landrat Josef Niedermaier, Prof. Dr. Wolfgang Seiler (Bürgerstiftung Energiewende Oberland)