PEACE_Alps

Interreg PEACE_Alps

 

 

 

 

PEACE_Alps Online HandbuchDas PEACE_Alps Online-Handbuch steht auch auf Deutsch zur Verfügung, - bitte hierzu nebenstehendes Bild anklicken.
Lassen Sie sich von zahlreichen Fotos, Videos und story-telling Bildern inspirieren.

Da das Handbuch online-basiert ist, dauert es ggf. 1-2 Minuten bis es geladen ist.

 

 

 

PEACE_Alps Abschlusskonferenz in Bozen gibt Empfehlungen an die Politik

Das PEACE_Alps Projektteam der Energiewende Oberland kann sich über eine gelungene Abschlusskonfrenz in Bozen freuen. Am 11. Oktober gab es in der eigens für Tagungen hergerichteten Burg Maretsch eine angeregte und fruchtbare Diskussion zu „Empfehlungen an die Politik“, die im Projekt erarbeitet worden waren. Eine Live-Schaltung mit Brüssel sorgte zusätzlich für interessanten Input von Seiten der Europäischen Kommission. Drei hochinteressante Roundtable-Diskussionen zu diesem Thema wurden von Stefan Drexlmeier (EWO) moderiert; an ihr nahmen sowohl Projektpartner als auch Vertreter aus den Regionen teil. Abgerundet wurde die Konferenz durch Berichte zu bereits umgesetzten gebündelten Energiemaßnahmen.

Der spezielle Ansatz des Projekts ist die Koordinierung von Energieprojekten mehrerer Städte und Kommunen, wie es im Projekt PEACE_Alps zum Beispiel bei der Komplettierung von Energieausweisen für öffentliche Gebäude oder beim kommunalen Monitoring von Energieverbrauchsdaten erfolgt ist. Das Projekt empfiehlt daher die finanzielle Unterstützung von regionalen Koordinatoren, die diese gebündelten Maßnahmen gemeinsam mit den Kommunen planen, managen und umsetzen können.

In einem digital gestalteten Online-Handbuch können die Projektaktivitäten detailliert nachgelesen werden.

Europäischer Nachhaltigkeitspreis EUSEW 2018 für Projekt PEACE_Alps

Effiziente Umsetzung von Energie und Klimaschutzkonzepten durch Bündelungvon Aktivitäten

In der „Europäischen Woche für nachhaltige Energie“ kam das Projekt PEACE_Alps, an dem die Energiewende Oberland seit 2016 aktiv beteiligt ist, zu besonderen Ehren: Das Projekt wurde am Dienstag, 5. Juni 2018 mit dem begehrten europäischen Nachhaltigkeitspreis für Energie (EUSEW-Award) ausgezeichnet. Bereits die Nominierung in der Kategorie „Öffentlicher Sektor“ war für die 11 Partnerorganisationen des Interreg Alpenraumprojekts ein großer Erfolg; als schließlich die Entscheidung der Jury auf das Projekt fiel, war die Freude grenzenlos. Auch in der Geschäftsstelle der Bürgerstiftung Energiewende Oberland wurde auf den „Award“ angestoßen, denn mit Stefan Drexlmeier und Ellen Esser sind gleich zwei EWO-Mitarbeiter an der Bündelung der Energiemaßnahmen beteiligt ist.

EUSEWDas Projekt PEACE_Alps unterstützt Gemeinden und Städte bei der Umsetzung konkreter nachhaltiger Energie-Maßnahmen mit dem Ziel,  die Umsetzung von Aktionsplänen für nachhaltige Energie oder jedes anderen Energiekonzepts voranzutreiben. Die Vorgehensweise besteht aus einer interkommunale Bündelung von Aktivitäten, die von einem regionalen Koordinator gesteuert werden. Im Bayerischen Oberland übernimmt die Koordination die Bürgerstiftung Energiewende Oberland.

Der Bottom-up Ansatz des Projekts PEACE_Alps sieht vor, dass zunächst die unterschiedlichen lokalen Fragestellungen und Anforderungen erfasst und anschließend Aktionen verschiedener Kommunen sinnvoll gebündelt werden. Das Projekt konzentriert sich auf folgende thematische Schwerpunkte:

-          Energiemanagement,

-          Energetische Sanierung von Gebäuden und Erneuerung der Straßenbeleuchtung,

-          Anpassung der Kommunen an den Klimawandel.

Ab 2018 kann der Ansatz von PEACE_Alps auch in anderen Gebieten des Alpenraums erprobt werden. Die Energiewende Oberland wird hierbei zwei weitere Organisationen bei der Planung und Umsetzung des PEACE_Alps-Ansatzes unterstützen. Unsere Koordinationspartner sind der Landkreis Garmisch-Partenkirchen und die Energieagentur Chiemgau-Inn-Salzach eG.

Im Rahmen des Projekts wurden zum Beispiel die Energieausweise für öffentliche Gebäude in den beteiligten Kommunen komplettiert. Diese koordinierte Aktion wurde von den Kommunen sehr begrüßt und viele Gemeinden und Städte haben sich erfolgreich daran beteiligt. Weitere Maßnahmen befassen sich mit der „Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LEDs“, „Energiemonitoring von CO2-Verbräuchen der Kommunen“ sowie Anpassungsmaßnahmen zum Klimawandel.

 

Eckdaten PEACE_Alps

PEACE_Alps wird im Zeitraum vom 06.12.2015 - 15.12.2018 durchgefüht. Es wird vom EU-Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Interreg-Alpenraumprogramms 2014-2020 gefördert.
Gesamt-Projektbudget: 1.938.899 €; Förderung EFRE: 1.648.064 €.

Am Projekt sind 11 Organisatoren aus sechs Alpenländern beteiligt.
DE -   Bürgerstiftung Energiewende Oberland
         Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!)
         Klimabündnis
FR -   Auvergne Rhône-Alpes Énergie Environnement (AURA-EE)
         Association pour une Gestion Durable de l'Energie (AGEDEN)
IT -    Region Piemont
         Ökoinstitut Südtirol
CH -   PLANAIR
AT -   Innovationszentrum W.E.I.Z.
SL -   Razvonjna Agencija Sinergija (RAS)
         Business Support Center Kranj (BSC).

Die Gesamtprojektleitung liegt bei der Region Piemont. Projektbeobachter begleiten das Projekt. In diesem Zusammenhang danken wir den folgenden Organisationen für ihr Engagement:

Besuchen Sie uns auch auf unserer Webseite: www.peace-alps.eu

Erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten im Rahmen von PEACE_Alps in unseren EWO-Projekt-News und in den unten aufgelisteten PEACE_Alps Newslettern.

Maßnahmen bündeln mit PEACE_Alps, Newsletter 4 (Dec 2017)
Maßnahmen bündeln mit PEACE_Alps, Newsletter 3 (Juni 2017)
Maßnahmen bündeln mit PEACE_Alps, Newsletter 2 (Dez 2016)
Maßnahmen bündeln mit PEACE_Alps, Newsletter 3 (Juni 2016)