zurück zur Sanierungswende-Startseite

Gute Beispiele aus Bayern & Österreich

Im Rahmen des von Interreg Bayern-Österreich geförderten Projektes GO Altbau werden monatlich abwechselnd von den fünf Projektpartnern vorbildlich sanierte Häuser ausgezeichnet.

Ausgezeichnete "Häuser des Monats" im Projekt GO Altbau

Die Berichte zu den im Oberland stehenden Häusern können Sie in den folgenden Berichten sehen:

Die Geschichte des Hauses wird weitergeschrieben

Die Geschichte des Hauses wird weitergeschrieben

Michael Kolb hat sein Elternhaus energetisch saniert, das Gebäude seniorengerecht umgestaltet, den Wohnkompfort modernisiert, den Platz optimal ausgenutzt und seinen CO2-Ausstoß um ein vielfaches reduziert. Wie ihm das gelungen ist, erfahren Sie hier.

weiterlesen »

Transformation der Tradition

Transformation der Tradition

Eine energetische Sanierung und die damit verbundene Modernisierung der eigenen Immobilie lohnt sich immer! Fürs Klima, für den Geldbeutel, für die kommenden Generationen.

weiterlesen »

Ausgezeichnete "Häuser des Monats" der Projektpartner im Projekt GO Altbau

Projektdaten

Standort: 87448 Waltenhofen
Objekttyp: Einfamilienhaus
Architekt: Hubert Bader Holzbau Gmbh
Baujahr: 1976
Sanierungszeitraum: 12/2019 – 05/2020


Technische Daten

Nutzfläche An = 219,13 m²
UWand: 0,11 W/(m²K), ca. 18 cm Glaswolle + 6 cm HWF
UDach: 0,13 W/(m²K), 26 cm Glaswolle zwischen Sparren + 8 cm HWF Aufdach
UKellerdecke: 0,24 W/(m²K), 8 cm PUR unter der Decke
UFenster (Gesamt): 0,84 W/(m²K)


Investitionskosten

250.000 €

Die Bauleute Silvia Keckeis und Johannes Lampert haben im Herzen Vorarlbergs ein 550 Jahre altes Wohnhaus saniert. So einzigartig das Projekt selbst ist, gibt es doch Einiges daran abzuschauen für die eigene Sanierung.

Technische Daten

Baujahr: 1458

Sanierungsjahr: 2021

PV-Anlage: 8,4 kWp  

Sonstiges

  • "Re-Use" – "Was noch zu gebrauchen ist, wird wiederverwendet"
  • Lehmziegel aus dem Aushub als Dämmmaterial
  • Holz und Lehm als zentrale Baumaterialien

Standort

Kirchanschöring


Technische Daten

Standard: Effizienzhaus-Standard 55

UWand: 0,2 W/(m²K), 200 mm HolzweichfaserDämmplatten in den Giebelwänden im Dachbereich

UDach: 0,14 W/(m²K), 260 mm Einblasdämmung mit
Zellulose und 52 mm Holzfaser-Dämmplatte

UFenster (Gesamt): 0,80 W/(m²K), 3-fach-Verglasung

PV-Anlage: 10 kWp mit 5 kWh-Speicher


Heizung:

Nahwärme

Sanieren heißt nicht nur erneuern, sondern auch bewahren und die vorhandene Basis nutzen. So war es auch für Thomas Schrott, der sich seine Gedanken gemacht hat. Gedanken darüber, was sein Haus wirklich braucht, damit es für die Zukunft gerüstet ist. Sanieren ist grundsätzlich ein Wechselspiel aus Erhalten und Erneuern. 

Projektdaten

  • Standort: Arzl im Pitztal
  • Objekttyp: Einfamilienhaus
  • Photovoltaikanlage
  • Luftwärmepumpe mit Fußbodenheizung


Besonderheit

  • „Das Holz auf der Fassade ist unbehandelt und somit auch frei von Lacken oder Giftstoffen.“

Rodja Majer ist gelernter Architekt und fasste mit seiner Frau, die eine wohlüberlieferte Geschichte mit eben jenem Familienerbstück verbindet, 2011 kurzerhand den Entschluss: Wir werden das Haus sanieren. Denn Traditionen reißt man nicht einfach ab.


Projektdaten

Standort: Benediktbeuern
Objekttyp: Einfamilienhaus
Baujahr: 1902
Sanierungsjahr: 07/2011 - 12/2012
Förderprogramm: KfW-Kredit 85

Technische Daten

  • WDVS mit 14 cm Mineralfaser-Steinwolle
  • Sole-Wärmepumpe (2 x 80 m tiefe Sonden)
  • Kachelofen mit Wassertasche
  • PV-Anlage mit 6,9 kWp

Daniel Seethaler hat gemeinsam mit seiner Frau Verena und seinem Bruder Lukas das ehemalige Elternhaus saniert und das ortstypische Haus im Dornbirner Stadtteil Hatlerdorf bereit für die nächste Generation gemacht. 


Projektdaten

Standort: Vorarlberg
Objekttyp: Mehrfamilienhaus
Architekt: Benjamin Miatto und Philipp Gmeiner

Besonderheiten

  • Stadel und Haus wurden verbunden
  • Innendämmung zur Straße hin
  • Mehrgenerationenwohnen

Wenn alle Optionen zur Verfügung stehen, kann die Entscheidung schwierig sein. Für ihr eigenes Haus entschied sich Familie Eckelt für ein Bestandsgebäude, für das sie anfangs sogar bemitleidet wurden. Im Bericht erzählt die Architektin Brigitte Eckelt, wie es ist, ein Zuhause zu gestalten, wenn nicht alle Optionen zur Verfügung stehen.

 

Projektdaten

  • Standort: Tirol
  • Objekttyp: Einfamilienhaus
  • Architekt: Brigitte Eckelt
  • Fläche: 100 m²
  • PV-Anlage
  • Luft-Wärmepumpe

Projektdaten

Standort: Kempten
Objekttyp: Zweifamilienhaus mit Einliegerwohnung
Architekt: Michael Felkner
Baujahr: 1967
Sanierungszeitraum: 2022

Technische Daten

UWand: 0,16 W/(m²K), Bestandsmauerwerk + 24 cm Holzweichfaser

UDach: 0,11 W/(m²K), 20 cm PUR-Aufdachdämmung
UKellerdecke: 0,22 W/(m²K), 18 cm XPS
UFenster (Gesamt): 0,82 W/(m²K)

PV-Anlage: 9,6 kWp ohne Batteriespeicher


Investitionskosten:

570.000 €

"Eine energetische Sanierung und die damit verbundene Modernisierung der eigenen Immobilie lohnt sich immer! Fürs Klima, für den Geldbeutel, für die kommenden Generationen und fürs eigene Glück!" so Heino Buchwieser aus Oberammergau.

Projektdaten

Standort: Oberammergau
Objekttyp: Mehrfamilienhaus
Baujahr: 1965
Sanierungsjahr: 2017 - 2024 (in Eigenregie)
Förderprogramm: KfW-Kredit 55

 

Technische Daten

WDVS mit 14 cm Mineralfaser-Steinwolle
Wärmepumpe mit 3 x 125 m tiefen Sonden
PV-Anlage mit 28,6 kWp

Standort

Südostbayern


Technische Daten

Effizienzhaus-Standard 40

UWand: 0,2 W/(m²K), 160 mm Holzfaser Einblasdämmung und 60 mm Holzfaser-Dämmplatten in den Bestandswänden

UDach: 0,09 W/(m²K), 450 mm Einblasdämmung mit
Zellulose

UFenster (Gesamt): 0,80 W/(m²K), 3-fach-Verglasung


Sonstiges

  • Photovoltaikanlage
  • Luft-Wärmepumpe

Projektdaten

Standort: Marktoberdorf
Objekttyp: Einfamilienhaus
Energieberater: Roland Jürgens
Baujahr: 1950
Sanierungszeitraum: 05/2018 – 05/2021


Technische Daten

Nutzfläche An = 156 m²
UWand: 0,16 - 0,20 W/(m²K), ca. 18 - 24 cm Holzweichfaser
UDach: 0,15 W/(m²K), 28 cm Holzweichfaser
UKellerdecke: 0,21 W/(m²K), 8 cm Rseolhartschaum
UFenster (Gesamt): 0,90 W/(m²K)


Sonstiges

PV-Anlage mit 9,75 kWp
Ladestation mit 11 kW für E-Auto

Michael Kolb hat sich vor einigen Jahren entschlossen, das Haus energetisch zu sanieren und modernen Standards anzupassen, statt es abzureißen. Besonders hat seine Entscheidung die gute Bausubstanz (Bimsstein) beeinflusst, die er auch heute noch als erhaltenswert einstuft.

Projektdaten

Standort: Garmisch-Partenkirchen
Objekttyp: Mehrfamilienhaus
Baujahr: 1936
Sanierungsjahr: 2019 - 2021 
Förderprogramm: KfW-Kredit 85

 

Technische Daten

WDVS mit 16 cm Mineralfaser-Steinwolle
Luft-Wärmepumpe mit 13 kW Heizleistung
PV-Anlage mit 9,9 kWp

Inmitten grüner Wiesen baute Familie Sonderegger ihr rund 100-jähriges Haus um. Architektin Catharina Fineder plante drei Wohnungen in das verschachtelte Haus, ohne die äußere Struktur zu verändern. Entstanden ist ein stimmiges Generationenhaus mit phänomenalen Ausblicken in die Umgebung.

Projektdaten

Standort: Hörbranz
Objekttyp: Mehrfamilienhaus
Baujahr: 1939
Sanierungsjahr: 2020 

 

Technische Daten

WDVS mit 16 cm Mineralwolle
Luft-Wärmepumpe mit Sichtofen
PV-Anlage mit 5,8 kWp

Externe Broschüren mit Best-Practice-Beispielen

Weitere Best-Practice-Beispiele aus dem Oberland

Best-Practice-Beispiele der Energiewende Oberland aus allen Themen (Heizungstausch, Sanierung und Wärmenetze.)

Hier klicken

 

Förderhinweis

Die Sanierungswende ist Teil der Grenzüberschreitenden Offensive Altbau (GO Altbau) und wird gefördert durch das INTERREG Programm VI-A Bayern – Österreich 2021-2027 – ein Programm der Europäischen Union

GO Altbau soll dabei helfen, die aktuellen Engpässe in der Energieberatung aufgrund der sehr hohen Nachfrage zu beheben und neue Beratungsansätze und Kommunikationswege zu testen und zu etablieren.

Durch das Projekt sollen viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer in den Regionen der Projektpartner erreicht werden und zur energetischen Gebäudesanierung informiert und motiviert werden. Informieren Sie sich dazu auch auf unserer Projektwebseite unter: www.go-altbau.eu

 

Projektpartner

 

 

Haftungsausschluss

Jede Kommunikationsmaßnahme im Zusammenhang mit der Aktion gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder. Die Europäische Union und ihre Exekutivagentur für Innovation und Netze (INEA) sind nicht verantwortlich für die
Verwendung der Informationen, die in den Kommunikationsaktivitäten enthalten sind.

Die Mitglieder des GO Altbau-Konsortiums haften nicht für Schäden jeglicher Art, einschließlich, aber nicht beschränkt auf direkte, spezielle, indirekte oder Folgeschäden, die sich aus der Nutzung dieser Materialien ergeben können.