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Zeit gewinnen beim Heizungstausch

Vermieter von mobilen Heizcontainern bitte melden!

Abbildung 1

Für den Austausch von alten Heizanlagen gegen neue regenerative Wärmeerzeuger gibt es derzeit sehr hohe Fördermittel. Unterstützung erhält jedoch nur, wer regenerative Energieträger wie Pellets oder Erdwärme einsetzt.   

Der Wechsel auf neue Energieträger beim Heizen braucht neben Geld aber auch Zeit: Zum Bau von Hackschnitzel- oder Pelletslagern sowie der Bohrung von Erdwärmesonden ist der zeitliche Aufwand höher, als denselben Energieträger wieder zu verwenden. Zudem ist für die Planung sowie die Beantragung der Fördermittel ein Vorlauf erforderlich. Und auch der Fachkräftemangel spielt eine Rolle, wo Fachbetriebe teilweise schon für das Jahr 2021 keine Aufträge mehr annehmen können. Hier erleichtert frühzeitige Planung in jedem Fall die Umsetzung für alle Beteiligten, wobei die bestehende Heizung trotzdem plötzlich ausfallen kann. 

Einige innovative Unternehmen sind darum bereits dazu übergegangen, dass sie eigene mobile Heizgeräte einsetzen, um den Kunden Zeit zur Vorbereitung zu geben und bei der Umstellung der Heizung die Wärmeversorgung des Gebäudes sicher zu stellen – auch bei einem plötzlichen Heizungsausfall. Die Energiewende Oberland erstellt im Rahmen des EU-Projekts REPLACE derzeit eine Übersicht, welche Betriebe über mobile Heizanlagen verfügen und diese vermieten möchten. Falls Firmen Interesse an einer Veröffentlichung haben, können sie sich direkt an die Energiewende Oberland (replace@energiewende-oberland.de) wenden. Ein Register mit mobilen Heizgeräten für das Oberland soll dann ab September zur Verfügung stehen und den Wechsel zum klimafreundlichen Heizen erleichtern.