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Fachkundige Unterstützung für das Projekt KlimaAlps

Fachkundige Unterstützung für das Projekt KlimaAlps

Das Projekt KlimaAlps startet in die nächste Phase. Im Laufe des Jahres bekommt die Ausbildung zum KlimaPädagogen ein Gesicht: die einzelnen Module werden ausgearbeitet werden. Zu diesem Zweck erhält das KlimaAlps Projektteam Unterstützung vom Verein Natopia, dem Klimabündnis Tirol, dem Naturpark Zillertaler Alpen, der Umweltstation Königsdorf, dem Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern und dem Landesforstdienst Tirol. Beim ersten gemeinsamen Projektworkshop in Garmisch-Partenkirchen fand ein enger Austausch zwischen dem Projektteam und den externen Partnern statt. 

KlimaAlps hat zum Ziel, die Potenziale zum Klimaschutz eines Jeden zu wecken und wirksam werden lassen. Dazu  baut das Projekt auf drei Säulen auf. Es sollen eine Ausbildung für KlimaPädagogen entwickelt, KlimaTope eingerichtet und ein Netzwerk zwischen Bildungseinrichtungen, Forschung und politischen Entscheidungsträgern aufgebaut werden. 

Die KlimaPädagogen Ausbildung wird aus sieben Modulen aufgebaut, die sich mit der regionalen Sichtbarmachung des Klimawandels in der Landschaft beschäftigen. Innovative Methoden sollen die Absolventen dazu befähigen, das Wissen an Jung und Alt zu vermitteln. Thematisch zu den Modulen passend werden KlimaTope eingerichtet – Orte in der Landschaft, an denen die Folgen des Klimawandels in der Region mit Hilfe interaktiver Themenwege aufgezeigt werden. 

Die Ausarbeitung einiger Module wurde an Expertinnen und Experten aus Bayern und Tirol vergeben, die im nächsten Jahr eng mit dem KlimaAlps Team zusammenarbeiten werden. Das Klimabündnis Tirol wird sich mit den Grundlagen des Klimawandels befassen, während der Naturpark Zillertaler Alpen für die Ausarbeitung des Moduls Hochgebirge gewonnen werden konnte. Der Verein Natopia, das Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern und die Umweltstation Königsdorf bringen ihre langjährige Erfahrung in der Umweltbildung jeweils für die Module Moor und Gewässer ein und der Landesforstdienst Tirol wird gemeinsam mit dem Naturpark Karwendel das Modul Wald bearbeiten. Die beiden anderen Module – Mensch & Siedlung sowie Almen, Wiesen & Landwirtschaft werden vom KlimaAlps Projektteam konzipiert werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, den Austausch und die Vernetzung mit den Projektpartnern und Einrichtungen, um den Klimawandel im Oberland erlebbar machen zu können, so Katharina Horvat der Umweltstation Königsdorf.

Am 29.01.2020 trafen sich die Modulverantwortlichen mit dem KlimaAlps Projektteam in Garmisch-Partenkirchen. Dr. Rapp, stellvertretender Landrat des Landkreises Garmisch-Partenkirchen begrüßte die TeilnehmerInnen und betonte, welche herausragende Bedeutung die Themen Klimawandel und Bildung für den Landkreis haben. Das von der Universität Innsbruck ausgearbeitete Bildungskonzept und das von der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus erstellte Forschungsportfolio, welche die didaktische und inhaltliche Grundlage der Arbeit bilden, wurden vorgestellt. Danach boten unterschiedliche Workshops die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion. Cornelia Baumann (Energiewende Oberland) – Projektleiterin von KlimaAlps – über das erfolgreiche Treffen: “Wir konnten mit dem heutigen Treffen nicht nur in die gemeinsame produktive Arbeit starten, wir konnten auch den Austausch zwischen Forschung und Bildung stärken. Wir haben gesehen  wie wichtig es ist, miteinander zu reden. Um den Klimawandel sichtbar zu machen, brauchen wir von den Wissenschaftlern regionale Auswertungen. Natürlich ist der Klimawandel ein globales Problem – wir müssen aber regional kapieren und reagieren. Und das geht nur wenn wir wissen und sehen. Deshalb freuen wir uns, dass wir so viele Experten aus der Umweltbildung mit Klimawandel-Forschern zusammenbringen können.“

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.klimaalps.eu