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KlimaAlps - Klimawandel sichtbar machen und Fähigkeiten zum Handeln wecken

Neues Projekt startet für das bayerische Oberland, Tirol und Oberösterreich

Projektpartner treffen sich grenzüberschreitend zur Vorstudie

Projektpartner treffen sich grenzüberschreitend zur Vorstudie "KlimaPädagoge". Nicht abgebildet: Vertreter*innen von Klimabündnis Oberösterreich und Schneefernerhaus.

Wie sich das Klima in den Alpen verändert, erforscht die Wissenschaft intensiv, und auch die Medien berichten seit Jahren regelmäßig zum Thema. Trotzdem sind viele Menschen verunsichert, weil sie die Auswirkungen des Klimawandels im Alltag nicht erkennen. Das Projekt KlimaAlps will darum die Veränderungen in der Natur, die schon jetzt vor der eigenen Haustür sichtbar sind, für eine breite Öffentlichkeit zugänglich machen. Außerdem möchte KlimaAlps die Fähigkeiten wecken und wirksam werden lassen, mit denen jede einzelne Person das Klima schützen kann.

Dafür erarbeitet das Projekt KlimaAlps eine Zusatzqualifikation zum KlimaPädagogen. Sie befähigt Umwelt- und Naturbildner und andere Multiplikator*innen dazu, aktuelles Wissen über den Klimawandel weiterzugeben und vor Ort sichtbar zu machen. Sogenannte KlimaTope richten sich an Einheimische, Schulen und Touristen. Mit interaktiven Karten und Themenwegen zeigen sie hautnah in der Natur, welche verschiedenen Facetten der Klimawandel hat und welche Auswirkungen und Anpassungsstrategien es gibt. Schließlich dient das KlimaAlps Netzwerk dazu, die Verbindung zwischen Wissenschaft, Bildung und politischen Entscheidungsträger*innen/ regionaler Umsetzung dauerhaft zu stärken.

Beteiligte Partner im Projekt sind

  • Bürgerstiftung Energiewende Oberland (Projektleitung)
  • Naturpark Karwendel (Projektpartner)
  • Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Klimaschutzmanagement und Tourismusverband ZugspitzRegion (Projektpartner)
  • Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (Projektpartner)
  • Universität Innsbruck (Projektpartner)
  • Klimabündnis Oberösterreich (Projektpartner)

Assoziierte Partner für KlimaAlps sind

Bildungseinrichtungen und -anbieter

  • Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern (ZUK)
  • Klimabündnis Tirol
  • Verein natop!a
  • Naturpark Attersee-Traunsee
  • Naturpark Ammergauer Alpen e.V.

Forschungseinrichtungen

  • KIT - Karlsuher Institut für Technologie
  • Institut für Ökologie an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Politische Entscheidungsträger & Regionale Verantwortliche

  • Landratsamt Weilheim-Schongau
  • Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Landratsamt Miesbach
  • Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Forstorganisation

KlimaAlps wird vom 01.07.2019 bis zum 30.06.2022 durch das Interreg-Programm Österreich - Bayern der Europäischen Union mit 616.410,57 € gefördert.

Weitere Informationen hier

Kontakt 

Dr. Cornelia Baumann, Projektleiterin KlimaAlps: baumann[at]energiewende-oberland.de