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Per Radl rund um die Erde! STADTRADELN startet im Oberland

Einsteigen in den Klimaschutz-Wettbewerb für Kommunen und ihre internationalen Partnerstädte noch möglich

STADTRADELN im Oberland

STADTRADELN im Oberland

Holzkirchen hat es vorgemacht und in 21 Tagen den Äquator 1,69-fach umrundet: Vom 21. Mai bis 10. Juni war die Kommune beim STADTRADELN dabei. 298 Radler und Radlerinnen, davon 12 Mitglieder des Kommunalparlaments, legten insgesamt 67.560 km mit dem Fahrrad zurück – eben die 1,69-fache Länge des Äquators – und vermieden dabei 9.593 kg CO2. Und damit läutete Holzkirchen die Hauptzeit fürs STADTRADELN im Oberland ein, einem Wettbewerb des Städtenetzwerks Klima-Bündnis nach Nürnberger Vorbild, der jährlich vom 1. Mai bis 30. September an 21 aufeinanderfolgenden Tagen stattfindet.

Wer stellt sich dem Wettbewerb im Oberland?

22.6. – 12.7.: Benediktbeuern, Geretsried, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Murnau, Wolfratshausen

24.6. – 14.7.: Seeshaupt

29.6. – 19.7.: Bernried am Starnberger See, Landkreis Weilheim-Schongau, Peiting, Penzberg, Weilheim i.O., Raisting

7.7. – 27.7.: Wielenbach

Beim Live-Interview – auf der Seite unten – verraten Stefanie Berwein (Zugspitzregion), Andreas Süß (Klimaschutzmanager Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) und Benedikt Wiedemann (Gesundheitsregion Plus, Weilheim-Schongau) unter anderem, warum sich ihre Landkreise beim STADTRADELN beteiligen und welche besonderen Veranstaltungen zum Beispiel zum Auftakt oder Abschluss in ihrer Region stattfinden.

Wer beim STADTRADELN mitmachen möchte, kann sich noch anmelden – entweder mit einem eigenen Team oder als Mitradler*in in einem offenen Team. Wie die Kampagne für Radelnde beziehungsweise für Kommunen abläuft, welche Preise es zu gewinnen gibt und der Link zur Anmeldung stehen hier www.stadtradeln.de/home .

Um was geht es beim STADTRADELN und wie funktioniert die Aktion?

Ziel beim STADTRADELN ist es, privat und beruflich möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen für mehr Radförderung, mehr Klimaschutz und mehr Lebensqualität in den Kommunen – und natürlich Spaß beim Radfahren. Eine offizielle Anmeldung durch die Kommune, d. h. Stadt, Gemeinde, Landkreis/Region ist Voraussetzung für die Teilnahme am STADTRADELN. Mitmachen können dann alle, die in der teilnehmenden Kommune wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch)Schule besuchen. Die Radler und Radlerinnen können eigene Teams von mindestens zwei Personen gründen oder sich bei einem bestehenden Team anmelden. Zugelassen sind alle Fahrzeuge, die im Sinne der StVO als Fahrräder gelten, dazu gehören auch Pedelecs bis 250 Watt.

Jeder Kilometer, der während der dreiwöchigen Aktionszeit mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, kann online unter stadtradeln.de eingetragen oder direkt über die STADTRADELN-App getrackt werden. Wo die Radkilometer zurückgelegt werden ist nicht wichtig, weil Klimaschutz an keiner Stadt- oder Landesgrenze endet. Die Kommunen- und Teamergebnisse werden unter stadtradeln.de/ergebnisse bzw. auf der Unterseite der Kommunen veröffentlicht.

Wer gewinnt beim STADTRADELN?

Hauptgewinner ist das Klima: Laut Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung lassen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 alleine in Deutschland vermeiden, wenn zirka 30 % der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden.

Unter den Teilnehmer*innen selbst prämiert das Klima-Bündnis in fünf Größenklassen die fahrradaktivsten Kommunalparlamente sowie Kommunen mit den meisten Radkilometern (absolut). In beiden Kategorien werden außerdem die jeweils besten Newcomer-Kommunen je Größenklasse geehrt. Auf lokaler Ebene sind die teilnehmenden Kommunen angehalten, die fleißigsten Teams und/oder Radelnden vor Ort auszuzeichnen.

Unter dem Titel CITY CYCLING findet STADTRADELN sogar international statt. Zum Beispiel können deutsche Kommunen ihre weltweiten Partnerstädte einladen und zeitgleich das STADTRADELN durchführen. Auf der englischsprachigen Website www.city-cycling.org sind alle Informationen zu finden.

Also dann: Auf die Sättel, fertig, los!