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Kräfte bündeln: Beim Treffen von Klimaschutzbeauftragen und EWO in Penzberg

Vertreter*innen der Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach, Weilheim-Schongau, der Kommunen Geretsried, Holzkirchen, Murnau, Penzberg und Wolfratshausen sowie der Bürgerstiftung Energiewende Oberland.

Vertreter*innen der Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach, Weilheim-Schongau, der Kommunen Geretsried, Holzkirchen, Murnau, Penzberg und Wolfratshausen sowie der Bürgerstiftung Energiewende Oberland.

Klimaschutz und Energiewende im Oberland voranzubringen ist eine Aufgabe, die für isolierte Akteure nicht zu bewältigen ist. Darum bündeln die Bürgerstiftung Energiewende Oberland (EWO) und die Klimaschutzbeauftragten der Region ihre Kräfte, wie beim gemeinsamen Treffen Anfang Mai in Penzberg.

Gemeinsame CO2- und Energiebilanz für die Region

Zu den Kernthemen beim Termin gehörte die gemeinsame CO2- und Energiebilanz für's Oberland. Die Entscheidung, einen einheitlichen Standard zu verwenden, wurde bereits im letzten Jahr getroffen. Seither verwenden die vier Landkreise der Region und auch Städte wie Geretsried und Penzberg den Klimaschutz-Planer. Das Instrument bietet Städten, Gemeinden und Landkreisen die Möglichkeit, Energieverbräuche und  Treibhausgas-Ausstoß zu erfassen, Bilanzen untereinander zu vergleichen und langfristig eine Übersicht für die gesamte Region zu erstellen. Das Treffen in Penzberg nutzten Klimaschutzbeauftragte und Energiewende Oberland als letzte Abstimmung zur gemeinsamen Bilanz fürs Oberland.

Zusammen mehr erreichen

Der Klimafrühling 2019 machte wieder einmal klar: Wenn die Landkreise und Energiewende Oberland zusammenarbeiten, erhöht das die Durchschlagskraft für Klimaschutz und Energiewende. Und auch Budgets können sinnvoll in Synergien eingesetzt werden. Beim Treffen von Beauftragten von Kommunen und Landkreisen und EWO ging es deshalb darum, Ideen für die Zukunft zu entwickeln und gemeinsame Kampagnen auszubauen. Zum Beispiel mit Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz, Energieeinsparung, Erneuerbare Energien und Mobilität. Im kommenden Herbst beschließen dann die Fachbeiräte Klimaschutz und Energie, wo sie genau anpacken wollen.

EWO-Stifterversammlung und Abschlusskonferenz INOLA

Ein anstehender Termin, der beim Treffen in Penzberg in den Blick genommen wurde, war die Stifterversammlung von Energiewende Oberland am 23. Oktober 2019. Zu den Stiftern gehören auch die vier Landkreise des Oberlandes sowie zahlreiche Kommunen der Region. Die Versammlung schafft einen Überblick über die Aktivitäten der EWO und bringt Klimaschützer*innen und Energiewender*innen zum Austausch zusammen. Auch die Abschlusskonferenz für das Projekt INOLA am 17. September 2019 war Thema. Das Projekt erarbeitet, wie die Energiewende im Oberland bis 2035 realisiert werden kann. Bei der Konferenz in Benediktbeuern wird das mit der Region abgestimmte Konzept präsentiert und übergeben.

Mehr als die Summe der einzelnen Teile sein: Der Austausch zwischen Klimaschutzbeauftragten und Energiewende Oberland brachte ein tolles Team mit vielfältigen Kompetenzen im Oberland zusammen. Und er war ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, Synergien zwischen Bürgerstiftung, Kommunen und Landkreisen effektiv zu nutzen, um zusammen Energiewende und Klimaschutz im Oberland zu verwirklichen.