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KlimaPädagoge startet mit grenzüberschreitendem Workshop

KlimaPädagoge startet mit grenzüberschreitendem Workshop

Am Dienstag, den 13. November lud die Bürgerstiftung Energiewende Oberland (EWO) ein Fachpublikum aus Naturpädagogen, Wissenschaftlern und Vertretern von Bildungseinrichtungen aus Bayern und Tirol zum Auftakt-Workshop des Projekts KlimaPädagoge nach Seefeld i.T. ein.

Das Diskussionsforum beschäftigte sich mit dem Thema „regionale Auswirkung und Sichtbarmachung des Klimawandels“ und die Verankerung des Themas in Umweltbildungsangeboten.

„Wir sind in der schönen Situation, dass wir mit den Akteuren aus den Bereichen Bildung und Wissenschaft, sowie mit den Klimaschutzmanagern der Landkreise gemeinsam einen Weg erarbeiten können, wie wir wissenschaftliche Ergebnisse zum Thema Klimawandel in die Umweltbildung integrieren“, so Dr. Cornelia Baumann, Projektleiterin vom Projekt KlimaPädagoge (EWO). Neben einem starken Impulsvortrag „Klimawandel – wo stehen wir in unserer Region“ von Assoc.Prof. Dr.rer.nat. Lars Keller (Universität Innsbruck) konnten die Teilnehmer gemeinschaftlich aktiv an der Ausarbeitung einer „Zusatzqualifikation zum KlimaPädagogen“ arbeiten und ihre Wünsche und Anregungen für ein entsprechendes Angebot mit dem Projektteam diskutieren. Der nächste Workshop wird in Garmisch am 28.02.2019 im Landratsamt in Garmisch-Partenkirchen stattfinden.

Wo sind die Auswirkungen des Klimawandels bereits zu sehen? Wo stehen wir in unserer Region? Inwieweit ist der Klimawandel präsent? Diesen und anderen Fragestellungen will man im Rahmen des EU-geförderten Projekts KlimaPädagoge auf den Grund gehen und herausfinden, inwieweit die klimawandelbezogenen fundierten Forschungsergebnisse bereits in die Ausbildung von (Natur-) Pädagogen einfließen und wo ein Lückenschluss herbeigeführt werden kann. Als langfristiges Ziel setzt sich das Projekt, Wissen rund um den regionalen Klimawandel in einer Zusatzausbildung zum/zur KlimaPädagogen/*in für Österreich und Bayern anbieten zu können.

Leadpartner ist die Energiewende Oberland Bürgerstiftung (EWO). Als Projektpartner beteiligen sich der Landkreis Garmisch-Partenkirchen und der Naturpark Karwendel. Das Projekt wird unterstützt aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und wird in der Umsetzung begleitet von der Euregio Zugspitze-Wetterstein-Karwendel.