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Strommarkt 2.0: Was steckt hinter Strom-Communities und Strom-Clouds?

Presseinformation der Verbraucherzentrale

© vzbv, Foto: Udo Kroener/Shutterstock.com

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Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt, die komplexen Verträge von Strom-Communities und Clouds eingehend zu prüfen, bevor sich private Stromerzeuger langfristig binden.

Immer mehr Hausbesitzer erzeugen ihren Strom mit eigenen kleinen Anlagen. Die Energiemenge, die von der privaten Photovoltaik- oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlage erzeugt wird, entspricht jedoch nicht zu jedem Zeitpunkt dem Stromverbrauch des jeweiligen Haushalts. Auch Speicher lösen dieses Problem nur zum Teil.

Energieanbieter werben damit, dass Mitglieder von Strom-Communities oder sogenannten Strom-Clouds mehr selbsterzeugten Strom nutzen könnten. Dies sei möglich, indem Überschüsse aus ihren Anlagen in das Stromnetz eingespeist werden und später bei Bedarf die eingespeiste Menge an Strom vom Energieanbieter wieder abgerufen werden kann. Auf den ersten Blick scheinen die Angebote verlockend. Für Verbraucher sind sie jedoch schwer durchschaubar und selten günstig.

Je nach Anbieter variieren die Voraussetzungen, um Teil einer Strom-Community zu werden. Häufig brauchen Mitglieder einen eigenen Stromspeicher. Doch die Speichergröße, die auf den eigenen Stromverbrauch und die Leistung der Anlage abgestimmt sein sollte, entspricht nicht immer der Speichergröße, die gefordert wird. Das kann zu höheren Investitionen führen.

Wichtig ist, vor Vertragsabschluss unbedingt verschiedene Fragen zu klären unter anderem zu Kosten, Mindestvertragslaufzeiten oder technischen Anforderungen.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern bietet dazu eine persönliche und anbieterneutrale Beratung an. Interessierte können unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 809 802 400 einen Beratungstermin buchen.

Ihre nächstgelegene Beratungsstelle im Oberland finden Sie hier.