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Stifterversammlung 2018 zeigt die Breite der Energiewende in der Region

Stifterversammlung 2018 zeigt die Breite der Energiewende in der Region

Die gesamte Bandbreite der Bürgerstiftung Energiewende Oberland war bei der diesjährigen Stifterversammlung zu sehen, die am 17.10.2018 in der Stadthalle Penzberg stattfand sowie mit modernster Technik auf Facebook live übertragen wurde.

Bereits bei der Begrüßung verwies Penzbergs Bürgermeisterin Elke Zehetner auf das neue Format der Versammlung: Mit einer 5 Meter breiten Couch möbliert hatte sie die Stadthalle noch nie gesehen. Und so versammelte der Moderator des Abends, Stefan Drexlmeier (Leiter der Geschäftsstelle der Energiewende Oberland), in den folgenden zwei Stunden die unterschiedlichsten Gäste auf dieser Couch: Gekommen waren neben Bürgermeisterin Zehetner die Landräte Wolfgang Rzehak, Josef Niedermaier und Anton Speer (Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, und Garmisch-Partenkirchen), die unter anderem über den aktuellen Stand der Energiewende im Oberland, kommende Herausforderungen und die Bedeutung der letzten Landtagswahl für die Energiewende diskutierten. Gerald Ohlbaum, Vorsitzender des Stiftungsrats, und Josef Kellner, Vorsitzender des Vorstands, berichteten über die Tätigkeiten und die positive wirtschaftliche Situation der Stiftung. Während Gerald Ohlbaum als Gründungsmitglied von der Gründungsphase der Stiftung erzählen konnte, war mit Dr. Ursula Huber auch die im letzten Jahr beigetretene 250. Stifterin anwesend. Mit INOLA, dem mit dem Europäischen Nachhaltigkeitspreis geehrten Projekt PEACE_Alps, und einem Kleinprojekt zur Klimapädagogik wurden anschließend drei aktuelle Projekte der Stiftung vorgestellt. Als inhaltlicher Abschluss kamen Vertreter dreier Best-Practice-Beispiele der Energiewende in der Region zu Wort: Josef Eberl von der Bäckerei Eberl aus Bichl, die bereits seit 1998 mit einem Blockheizkraftwerk den eigenen Betrieb und die Nachbarschaft mit kostengünstiger Wärme versorgt  und in Kombination damit auch selbst Strom erzeugt;  Sebastian Wetter aus Schaftlach, dessen Familie aufgrund der Kombination von PV-Anlage, Solarthermie, Wärmepumpe und Kaminofen 75 Prozent des Energieverbrauchs im Haus selbst erzeugt; sowie Ralf Reichenberg, 3. Bürgermeister in Eurasburg, der das 2016 neu umgebaute Rathaus einschließlich Nahwärmenetz präsentierte. Verabschiedet wurden die Gäste mit einem Stück der Faltermeier Klarinettenmusi, die auch beim anschließenden gemütlichen Zusammensein für Stimmung sorgte.

Es bleibt zu hoffen, dass die Veranstaltung nicht nur Lust auf die weitere Energiewende gemacht hat, sondern auch den einen oder die andere animiert hat, bei der Bürgerstiftung mitzumachen, Stifter oder Stifterin zu werden oder sich einer der bestehenden Landkreisgruppen anzuschließen. Auch für Fragen zum persönlichen Energiewendeprojekt stehen wir gerne als Ansprechpartner zu Verfügung. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

Die gesamte Veranstaltung kann im Youtube-Kanal der Energiewende Oberland noch einmal angesehen werden, und auch die dazugehörige Präsentation ist online verfügbar.