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Praxisbeispiel: Altes Haus neu gemacht

Mit Pellets und PV auf den neuesten Stand gebracht

Foto: Haus Achmüller, Text und Foto: (c) Alfred Schubert

Foto: Haus Achmüller, Text und Foto: (c) Alfred Schubert

Die Renovierung hat sich gelohnt: Das alte Haus in Peißenberg bietet jetzt nicht nur mehr Lebensqualität, sondern verbraucht auch weniger Energie.

"Ich wollte es erhalten", so Christian Achmüller zu seiner Motivation, das um 1900 gebaute Haus, das seither in Familienbesitz ist, zu renovieren. Achmüller holte sich Tipps von einem Energieberater und machte sich 2012 ans KfW-geförderte Werk. Das Dach wurde erneuert und bekam eine 18 Zentimeter dicke Isolierung aus Holzfasern. Eine ebensolche Isolierung wurde an den Außenwänden angebracht, außerdem wurden neue Fenster mit Dreifachverglasung eingebaut. Die neue Heizung braucht pro Jahr nur rund 2,5 Tonnen Holzpellets, um die 400 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche des Hauses, in dem drei Personen leben, angenehm warm zu halten. Und das Warmwasser erzeugt die Heizung über einen Wärmetauscher gleich mit. Zuletzt kam noch eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 9,9 Kilowatt aufs Dach, die in den vergangenen zwei Jahren rund 20 000 Kilowattstunden elektrische Energie geliefert hat. "Das ist weit mehr als wir selbst verbrauchen", so Achmüller, der das Ergebnis der Renovierung so zusammenfasst: "Mehr Wohnqualität, niedrigerer Energieverbrauch und vor allem viel geringere Energiekosten."