Geothermie im Oberland

Der landschaftlich unproblematische Einsatz der Geothermie ist in unserer Region besonders zu fördern.

Die Geothermie weist im Oberland ein erhebliches Potenzial auf, das für die Stromerzeugung und Nahwärmeversorgung zwar bestens geeignet ist, aber auch große finanzielle Risiken und Zeitvorläufe in sich birgt. Gerade für die Wärmeversorgung von alten Stadtkernen mit einem hohen Anteil von denkmalgeschützten Gebäuden ist die Geothermie in idealer Weise geeignet. Mehrere Geothermie-Anlagen sind im EWO-Gebiet im Bau bzw. in der Planungsphase. Der Einsatz der Tiefengeothermie nimmt damit bei der Energieversorgung im Oberland eine bedeutende Rolle ein.
Eine Nutzung der hydrothermalen Tiefengeothermie wird begrüßt, die petrothermalen Technologien aufgrund der riskanten Erschließung als sehr kritisch gesehen.

Die Nutzung der oberflächennahen Geothermie bildet für Neubauten ein hervorragendes Potenzial bei der Umsetzung der Energiewende. Für den Einsatz im Gebäudebestand ist sie nur geeignet, wenn mit niedrigen Systemtemperaturen gearbeitet werden kann und eine hohe Arbeitszahl als Indikator für die Energieeffizienz gewährleistet wird.