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Versorgungssicherheit im Oberland durch Biomasse - wie viel kann noch zugebaut werden?

Naturräumliches Potenzial der Landkreise Bad Tölz - Wolfratshausen, Miesbach und Weilheim-Schongau zur Strom- und Wärmeproduktion mit Biomasse

Das Projekt INOLA ermittelt im Rahmen der Ist- und Potenzialanalyse das naturräumliche Potenzial der Landkreise Bad Tölz - Wolfratshausen, Miesbach und Weilheim - Schongau zur Strom- und Wärmeproduktion mit Biomasse. Im Bereich Biomasse wurde das Gesamtpotenzial bestehend aus dem ungenutzten und dem bereits genutzten Potenzial der Region „Energiewende Oberland“ ermittelt.

Für die Berechnung des Gesamtpotenzials zur Energieerzeugung aus Biomasse wurde zunächst zwischen fester Biomasse (Bsp. Waldholz) und Biomasse zur Methanisierung (Bsp. Grünland) unterschieden. Während feste Biomasse in erster Linie zur regenerativen Wärmeerzeugung verwendet wird, ist es mit Biogas möglich über Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Wärme zu erzeugen.

Welches Gesamtpotenzial für die Stromerzeugung aus Biomasse besteht in den drei Landkreisen?

Für das Gesamtpotenzial ergeben sich insgesamt 3.725 GWh zur Stromerzeugung. Über Grünland können 3.158 GWh bereitgestellt werden, während Mais 545 GWh, Straßenbegleitgrün 0,8 GWh und Tierexkremente 21 GWh beitragen können.

Welches Gesamtpotenzial für die Wärmeerzeugung besteht in den drei Landkreisen? 

Das Gesamtpotenzial der Wärmebereitstellung durch Biomasse liegt bei etwa 6.321 GWh. Es setzt sich aus Grünland (3.181 GWh), Waldholz (2.261 GWh), Mais (549 GWh), Kurzumtriebsplantagen (305 GWh), Tierexkrementen (21 GWh) und Straßenbegleitgrün (4 GWh) zusammen.

Detaillierte Informationen zur Potenzialanalyse Biomasse finden Sie hier.

Wie viel Biomasse soll künftig in der Region zusätzlich genutzt werden?

Das naturräumliche Potenzial der drei Landkreise wurde bisher unter der Annahme, dass die kompletten Grünland- und Maisflächen genutzt werden, ermittelt. Dies ist nicht realistisch. Doch das Ziel für das Oberland steht fest: Versorgung des Oberlands mit 100% erneuerbaren Energien im Jahr 2035. Jetzt geht es um die konkretere Gestaltung der Energiewende in unserer Region. Daher wird das Projekt INOLA in den kommenden Wochen im Rahmen von Expertenrunden neue und bereits vorhandene Strategien für Energieeffizienz, Energieeinsparung und den Ausbau erneuerbarer Energien diskutieren und für die Umsetzung vorbereiten. 

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