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ELEKTROFAHRZEUGE ERNEUERBAR LADEN - neue Konzepte für Eigentümer von PV- und Biogasanlagen


Beispiel einer PV-Anlage im Zusammenspiel mit einer Wallbox. Zu sehen in Penzberg auf dem Gelände des Ingenieurbüro K3

Das Kompetenzzentrum Energie der Energiewende Oberland lud Eigentümer und Betreiber von EE-Anlagen, Energieversorger, Energieberater und Interessenten der E-Mobilität in die Mensa der Landwirtschaftsschule in Weilheim zur Informationsveranstaltung zum Thema Laden von Elektrofahrzeugen mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

Sauberer Strom für Elektromobilität im Oberland

Die Elektromobilität kann einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten. „Allerdings sollte der Strom an der Ladesäule aus erneuerbaren Quellen kommen“, betont Josef Kellner, Vorstandsvorsitzender der Energiewende Oberland in seinem Grußwort zur Veranstaltung. Auch der Aufbau der Ladestruktur stellt einen wichtigen Baustein für die Einführung von Elektrofahrzeugen dar.

Hubert Maierhofer (C.A.R.M.E.N. e.V.) machte den Auftakt der Fachvorträge und stellte den aktuellen Stand der Technik in Bezug auf Ladeinfrastruktur und Ladekabel dar. Gerade das Laden mit Erneuerbaren Energien erfordert eine intelligente Steuerung der Energieströme. Wie das Zusammenspiel zwischen Solaranlage, Wechselrichter, Batteriespeicher, Steuerungstechnik und Stromzählern funktioniert, beschrieb Christina Huber (actensys GmbH) im Rahmen ihres Vortrags.

Optimal: Erneuerbar und aus der Region

Der Strom für den Betrieb von E-Fahrzeugen stammt im Optimalfall nicht nur aus erneuerbaren Energien, sondern wird auch in der Region erzeugt. Christian Eichberger vom regionalen Stadtwerkeverbund 17er Oberlandenergie GmbH, schilderte warum sich ein Elektrizitätsversorgungsunternehmen im Bereich E-Mobilität engagiert und ging in seinem Vortag auf die Infrastruktur im Oberland ein. Zentral für Betreiber von Ladeinfrastruktur ist die Fragestellung nach den gesetzlichen Vorgaben und Modalitäten für die Abrechnung von abgegebenen Strommengen. „Wir haben bereits erfolgreich E-Carsharing-Modelle in Ohlstadt und Bad Tölz verwirklicht“, erklärte der Geschäftsführer des 17er, „und wir merken, dass dieses Modell speziell im Oberland einen klaren Mehrwert bieten kann.“

Große Potenziale für Klimaschutz und Wertschöpfung im Oberland

Andreas Scharli (Kompetenzzentrum Energie) schloss die Veranstaltung mit einem Blick auf die Trends der E-Mobilität in Deutschland. „Zahlreiche Marktstudien belegen, dass die Elektromobilität an Bedeutung für die tägliche Mobilität an Bedeutung gewinnen wird. Aufgrund der zahlreichen Biogas- und Photovoltaikanlagen haben wir im Oberland sehr gute Voraussetzungen neben Klimaschutzeffekten auch Wertschöpfungseffekte durch mehr Elektromobilität zu erzeugen.“

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