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Stifterversammlung der Energiewende Oberland in Murnau

Prof. Dr. Harald Kunstmann weist in seinem Vortrag auf die Auswirkungen des Klimawandels im Oberland hin

Prof. Dr. Harald Kunstmann weist in seinem Vortrag auf die Auswirkungen des Klimawandels im Oberland hin

Die regionale Energiewende ist und bleibt nicht nur notwendig, sondern auch ein Gewinn für die Region. Dies war Konsens bei der diesjährigen Stifterversammlung der Energiewende Oberland am 11.10.2017 im Kultur- und Tagungszentrum Murnau.

Als Gastgeber begrüßte der Bürgermeister der Marktgemeinde Murnau, Rolf Beuting, persönlich die Anwesenden. Auch der Landrat des Landkreises Garmisch-Partenkirchen, Anton Speer, betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Energiewende Oberland für die Region. Gerald Ohlbaum gab als Vorsitzender des Sitzungsrats einen Einblick in die Inhalte der Sitzungen des Aufsichtsgremiums. Die im letzten Jahr durchgeführten Aktivitäten und Entwicklungen präsentierten anschließend Josef Kellner, Vorsitzender des Vorstands und Stefan Drexlmeier, Leiter der Geschäftsstelle der Energiewende Oberland.  Es folgte Prof. Dr. Harald Kunstmann, Leiter der Abteilung „Regionales Klima“ des Karlsruher Instituts für Technologie in Garmisch-Partenkirchen und seit 2017 Stiftungsrat der Energiewende Oberland, der in seinem sehr informativen Vortrag die aktuellen und zukünftigen klimatischen Entwicklungen in der Region und die Hintergründe der Klimamodellierung darlegte. Insbesondere die Detailgenauigkeit und der regionale Bezug stießen auf großes Interesse.

Nach diesem vielfältigen Programm folgte der Ausklang mit Musik und Häppchen. Auch die Informationsstände der aktuellen Projekte der Energiewende Oberland, INOLA und PEACE_Alps, sowie ein interaktives Modell des Schwerkraftspeichers „Gravity Power“ in Weilheim fanden großen Anklang.   

Zum ersten Mal wurde die Stifterversammlung in Gänze live via Facebook gestreamt und erreichte so ein breiteres Publikum.