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Praxisbeispiel: Sonne liefert Gratis-Energie

Michael Vogel setzt aus Kostengründen auf Solarstrom

Foto: Vogel, Text und Foto: (c) Alfred Schubert

Foto: Vogel, Text und Foto: (c) Alfred Schubert

 Michael Vogel nutzt die Sonnenenergie, um sein Firmengebäude mit Strom und Wärme zu versorgen.

Ein besonders innovatives Firmengebäude hat der Huglfinger Bauunternehmer Michael Vogel im Gewerbegebiet Auwiese errichtet. Auf den beiden - nach Osten und nach Westen ausgerichteten - Dachflächen hat er eine 400 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage mit einer Spitzenleistung von 50 Kilowatt installiert, die jährlich 50 000 Kilowattstunden elektrische Energie liefert. Aufgrund der Ausrrichtung der beiden Hälften nach Osten und Westen produziert die Anlage von morgens bis abends Strom, also genau dann, wenn in dem Gewerbegebäude gearbeitet wird. So kann ein großer Teil des Strom gleich vor Ort von Maschinen, Bürogeräten und der Kühlung des Serverraums verbraucht werden. Selbst die Heizung, die mit einer Wärmepumpe arbeitet, nutzt den Solarstrom. Für Vogel, der als Unternehmer Realist sein muss, spielt nicht nur der Umweltschutz, sondern auch der finanzielle Aspekt eine Rolle. "In acht Jahren", so rechnet er, "wird sich die Solaranlage amortisiert haben." Da die Anlage, die 66 000 Euro gekostet hat, viel länger hält, wird er dann kostenlosen Strom bekommen. Zu dem finanziellen Vorteil kommt noch ein Image-Gewinn, weil Bauherren innovative Unternehmen bevorzugen.