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Praxisbeispiel: Ein Plus beim Strom

Von der Koksheizung zur solaren Energieversorgung

Foto: Haus Schauer, Text und Foto: (c) Alfred Schubert

Foto: Haus Schauer, Text und Foto: (c) Alfred Schubert

Wärme und Strom bezieht die Familie Schauer von der Sonne, nachdem sie ihr Reihenhaus modernisiert hat.

Das Reiheneckhaus der Familie Schauer in Weilheim wurde 1969 gebaut und hat heute schon die dritte Heizung. Die ursprüngliche Koksheizung ließen Michael und Christine Schauer gleich beim Erwerb des Hauses durch eine Ölheizung ersetzen, um vom der schmutzigen Koksfeuerung weg zu kommen. Als die Ölheizung in die Jahre gekommen war, stellten sie auf Erdgas um und installierten Sonnenkollektoren für die Brauchwassererwärmung. Heuer renovierten sie ihr Haus grundlegend. Ein neuer Brennwertkessel liefert die Wärme in einen Pufferspeicher und wird dabei von drei neuen, leistungsfähigeren Sonnenkollektoren unterstützt. Außerdem erhielten das Dach und der erste Stock der Nordseite eine 16 Zentimeter starke Wärmedämmung. Eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 2,75 Kilowatt rundet die energetische Sanierung ab. Sie liefert Strom für den Eigenverbauch, der Überschuss geht ins Netz. Die Anlage produziert mit rund 2700 Kilowattstunden pro Jahr mehr Strom als die Schauers verbrauchen. Zum geringen Stromverbrauch der Familie tragen sparsamen Geräte bei. So ist zum Beispiel die Waschmaschine ans Warmwasser angeschlossen. Auch des Nutzerverhalten ist wichtig. "Wir schalten Gräte bevorzugt dann ein, wenn die Sonne scheint", so Christine Schauer.