Die Bürgerstiftung Energiewende Oberland

  • fördert den Gedanken der Nachhaltigkeit in Politik, Wirtschaft und privaten Haushalten,
  • versteht sich als Element einer selbstbestimmten Bürgergesellschaft,
  • ist wirtschaftlich und politisch unabhängig und ist konfessionell und parteipolitisch nicht gebunden, es gibt keine Dominanz einzelner Stifter, Parteien, Unternehmen,
  • ist geografisch auf die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Weilheim-Schongau ausgerichtet,
  • ist politisch gewollt und wird von den Landkreisen und den Kommunen unterstützt,
  • baut über viele Jahre kontinuierlich Stiftungskapital auf,
  • fördert Projekte, die von bürgerschaftlichem Engagement getragen werden oder Hilfe zur Selbsthilfe leisten,
  • betreibt eine ausgeprägte Öffentlichkeitsarbeit, um allen Bürgerinnen und Bürgern der Landkreise die Möglichkeit zu geben, sich zu beteiligen.

Satzung §2: Stiftungszweck

(1)      Zweck der Stiftung ist, durch Förderung und Initiierung von Vorhaben und Maßnahmen den Energiebedarf und die Energieerzeugung so zu gestalten, dass die natürlichen Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen im Sinne der Nachhaltigkeit geschützt, erhalten und ggf. wiederhergestellt werden.

(2)      Im Besonderen sollen sich die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Weilheim-Schongau bis zum Jahr 2035 mit regional erzeugter Energie selbst versorgen können.

(3)      Neben der Einsparung und effizienteren Nutzung der Energie, kommen als erneuerbare Energieträger aus heutiger Sicht vor allem in Betracht:

  • Solarenergie (Fotovoltaik und Solarthermie),
  • Nachwachsende Rohstoffe,
  • Geothermie,
  • Wasserkraft und
  • Windkraft.

(4)     Der Stiftungszweck wird – sofern die finanziellen Mittel der Stiftung dies zu lassen - insbesondere verwirklicht durch:

  • Zuwendungen an gemeinnützige Institutionen und Unternehmen für gemeinnützige Projekte und für die Anschaffung von Wirtschaftsgütern, welche den Stiftungszweck zu fördern geeignet sind
  • Durchführung von Veranstaltungen und Kampagnen
  • Bildung von Netzwerken, die dem Satzungszweck dienen
  • Förderung und Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Forschungsvorhaben,
  • Förderung und Vergabe von Forschungsaufträgen.

Die Gründung

Am 18.Oktober 2005 unterzeichneten 86 Stifterinnen und Stifter das sog. Stiftungsgeschäft.

Unsere Landkreise wurden vertreten durch Landrat Norbert Kerkel, Miesbach und Stellvertretenden Landrat Martin Bachhuber, Bad Tölz-Wolfratshausen.

Landrat Norbert Kerkel und Stellvertretender Landrat Martin Bachhuber beim Unterzeichnen des Stiftungsgeschäfts

Die Stiftungsurkunde

Mit Datum vom 7. November 2005 wurde der Stiftung von der Aufsichtsbehörde, der Regierung von Oberbayern, die Rechtfähigkeit zuerkannt.

In einem kleinen Festakt im Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen wurde uns die Urkunde von Regierungspräsident Christoph Hillenbrand am 12. Dezember 2005 übergeben.

Die Damen und Herren stehen vor dem Panorama des Oberlandes und präsentieren die Stiftungsurkunde.